„Mutti“-Tasking Extrem(!)

Objekt

Titel

„Mutti“-Tasking Extrem(!)

Beschreibung

Ich habe das Gefühl noch nie zu vor so gefordert worden zu sein wie währen dieser Krise.
Mein Tag startet wie immer früh. Noch vor dem Frühstück stelle ich die erste Waschmaschine an. Kinder (1 & fast 3) bändigen und bespaßen, nebenbei das Haus in Schuss halten, Essen kochen. Während die Kinder Mittagsschlaf machen, trocknet die Wäsche auf dem Balkon. Schnell etwas überwerfen und ab in die Video-Konferenz. Dann noch so lange Mails beantworten und im Home Office arbeiten wie die Kinder es zulassen. Am Nachmittag ein Kaffee trinken und die Kinder davon abhalten sich vom Klettergerüst in den Tod zu stürzen oder im Sandkasten zu ertränken. Nebenbei den Garten auf Vordermann bringen und schonmal das Abendessen vorbereiten. Sobald die Kinder dann gebadet und satt sind, zum tausendsten Mal die gleiche Geschichte vorlesen. Rollos runter, Wäsche reinholen und noch schnell ein oder zwei Mund-und-Nase-Masken für Familie und Freunde nähen. Bevor die Nachbarskinder schlafen, schnell die Mülltonne an die Straße stellen. Nachrichten, Feierabendbier und Schokolade. Nach zwei oder drei Folgen Netflix endlich ins Bett. Morgen geht ja wieder alles von vorne los.

Datum

10.04.2020

Mitwirkender

Mein Schreibtisch/Arbeitsplatz

Räumlicher Geltungsbereich

Witten

Urheber

Roxy

Rechteinhaber

Ja

Rechte

CC BY-SA 4.0

This item was submitted on 10. April 2020 by [anonymous user] using the form “Leben in der Corona-Krise” on the site “Das Coronarchiv”: https://coronarchiv.geschichte.uni-hamburg.de/projector/s/coronarchiv

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