Facettenreiches Leben in der Coronakrise und nach der Coronakrise

Objekt

Titel
Facettenreiches Leben in der Coronakrise und nach der Coronakrise
Beschreibung
Mitte März 2020 begann der 1. Corona Lockdown. Das hiess: Alles muss schließen außer Lebensmittelläden. Alle, die nicht rausmüssen, bleiben zu Hause.

Die Menschen reagierten unterschiedlich auf die Pandemie. Einige kamen trotz der Schwierigkeiten während der Coronakrise klar und machten das Beste aus der Situation, andere (das waren meistens Leute, die es hart erwischt hatte und mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten) kamen weniger damit klar.

Viele (das waren meist diejenigen, die mit der Coronakrise gut umgehen konnten und keine oder wenig wirtschaftliche Schwierigkeiten hatten) waren zu Hause kreativ im Lockdown d.h. sie malten, bastelte, kochten, musizierten, lasen, guckten fern, machten einige Handwerksarbeiten zu Hause z. B. in ihrer Wohnung, viele Hundebesitzer gingen mit ihren Hund draussen (mit Abstand) spazieren....Die Experimentierfreunde war bei vielen Menschen gross (da erfuhr man später einiges).

Viele Paare (Ehepaare oder diejenigen, die zusammenlebten) kamen sich sowohl geistig und/oder körperlich näher. Andere kamen mit der Corona-Krise und mit der Beziehung gar nicht klar und trennten sich...

Diejenigen, die solo waren, waren schon in einer problematischeren Situation. Der Wunsch vieler Singles nach körperlicher Nähe und Zärtlichkeit war gross. Doch die Gesundheitsbehörde riet Singles zur Vorsicht vor einer Coronainfektion. Denn Corona ist leicht übertragbar, wenn sich Menschen körperlich nahekonmen. Sie riet Singles lieber zur Masturbation und auf Dates zu verzichten. Was viele auch taten. Einige bestellten sich dann lieber ein "Spielzeug" aus dem Internet oder pflegten frivole Chatkontakte. Andere harte heinlichr Dates....

Es gab während der Lockdown-Zeit auch Presse-Berichte von "heimlichen" Corona-Partys oder Treffs (auch frivole Treffs), die dann von der Polizei aufgelöst wurden. Wie ich aus den Medien/Internet zufällig erfuhr, war am 30.7.2021 eine Swingerparty ohne "Hygienekonzept" mit 68 Teilnehmern in einem Hamburger Wohnhaus ein kurzes Vergnügen geblieben und wurde um Mitternacht von der Polizei aufgelöst.

Nach den drei Coronalockdowns 2020 und Frühjahr 2021(der milde Lockdown ab Mitte Oktober 2020 eingerechnet):

Als die Zahl der Coronainfektionen allmählich zurückging, die Geschäfte und Freizeiteinrichtungen wieder öffneten und die Coronabeschränkungen nach und nach aufgehoben wurden (später auch die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln), wurde das Leben wieder normaler - wenn es auch nicht mehr so wie früher in der Vorcoronazeit wurde. Viele Menschen lebten auch nach der Lockdownzeit zurückgezogener, andere - z.B. viele junge Menschen hatten dann was Dates und Partys (welche Arten auch immer) anbelangt "Nachholbedarf".

Ich habe in meinen Bildern versucht sämtliche Szenarien kompromisslos, direkt, ehrlich, realistisch und lebensnah darzustellen.

Heute im Jahr 2023 gehört Corona mittlerweile zum Alltag, in den Medien in Corona nur wenig präsent (besonders im Dezember dieses Jahres), die meisten gehen lockerer mit Corona um, nur wenige Menschen tragen in öffentlichen Verkehrsmitteln Coronsschutz-Masken (die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln ist inzwischen am 1. Februar 2023 entfallen).

(Interessant ist auch das Buch "Scharfstellung" von Dr. med. Heike Melzer - was man teilweise auch auf die Coronazeit und Nachcoronazeit beziehen kann.)



Datum
2022-09-01
Räumlicher Geltungsbereich
Hamburg
Urheber
Berthold von Kamptz
Rechte
CC BY-SA 4.0
Sprache
de
Nutzungsrechte
Nutzung bis 21.12.2033 / 22:10 bestätigt