Die Zeit im.Coronalockdown

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Titel
Die Zeit im.Coronalockdown
Beschreibung
Die Zeit im.Coronalockdown


Die Zeit vor Corona:


Als ich 12 Jahre alt war entdeckte ich auf zwei Flohmarkt-Verkaufsständen an der Ostsee in Timmendorfer Strand (kleiner Flohmarkt an der Promenade) ein Heft "Gespenster-Geschichten: Edgar Allan Poe: der Untergang des Hauses Usher" (und zwei andere Geschichten wie "der Rabe" und "die Maske des roten Todes".)" Als ich die Geschichte "der Untergang des Hauses Usher" las, war ich von der Geschichte (illustriert von Richard Corben) begeistert und ich bekam Lust die Rolle der Person Roderick Usher irgenwann mal zu spielen.

Nachdem ich 1990 an einigen Filmprojekten (darunter "Mandy" von Frank Hail und "A Surfers Life" von Bastian Schlüter) mitgewirkt hatte, beschloss ich 1991 meinen ersten Low-Budget-Film zu produzieren: "Psycho - Das Geheimnis des Phantom-Killers" (115 Minuten) mit Laiendarstellern und mit Hilfe des Offenen Kanals. Der Film ist eine Mischung aus Edgar Allan Poe, Hitchcock und Phantom der Oper. Ich spielte in dem Film die Rolle des Roderick Usher.

Der Film "Psycho - Das Geheimnis des Phantom-Killers" lief dann in mehreren Kinos wie "Koralle"-Kino (1.10.1991 - Filmpremiere), in der Markthalle und auf dem 6. Fantasy-Film-Festival 1992 im Metropolis-Kino in Hamburg. Danach drehte ich mit eigener Kamerausrüstung und Ausrüstung von Sat 1 noch einen zweiten Film mit dem Arbeits-Titel "Im Kreuzfeuer Generation X" (ca. 120 Min.), der jedoch aus finanziellen Gründen nicht vollendet wurde. Trotzdem wurde das Rohmaterial auf Partys gezeigt. Die Deutsche Fotografin Erika Krauss (1917 - 2013), die damals für die Hamburger Morgenpost arbeitete, besuchte mich oft zu Hause und machte damals viele Fotos von den Dreharbeiten. Sat 1 drehte damals 1992 eine Reportage von den Dreharbeiten, die dann auch im Frühjahr dieses Jahres ausgestrahlt wurde. 1993 wurde ich nach Köln zur Illona Christen Show eingeladen.
Auch machte ich als Solomusiker (Keyboarder und Sänger) eine Tournee durch Hamburg und Umgebung mit selbstkomponierten und getexteten Songs: Am 20. September 1992 auf dem Rathausmarkt im Rahmen des Rockspektakels, das von dem Logo-Besitzer Karsten Schölermann betrieben wurde (auf dem Rockspektakel vom 18. bis 20.9.1992 spielten auch Gamma Ray, The Land, Peacock Palace, Whisky Priests, Michel van Dyke, Rudolf Schock & die Schocker), am 11. und 12. Dez. 1992 in der Markthalle im Rahmen des Festivals "Rock gegen Drogen", dann 1993 im Rieckhof Harburg, da gab es noch andere Konzerte z.B. auf dem Strassenmusikfest Sittensen 1994 gewann ich den 5. Platz. Mein Abitur machte ich 1993. Ich begann auch immer mehr zu malen und zu zeichnen und nahm Kurse an der Kunstschule in Blanckenese HH. Von 1995 - 1998 studierte ich am Institut für Grafik-Design, was jedoch "nicht mein Ding" war aus mehreren Gründen.

Von 1995 - 1998 war ich Mitinhaber des Graceland-Studios. Im Studio Shahen (Von-Bargen-Strasse 18 in HH-Wandsbek ) und im Graceland-Studio (Moorweidenstrasse 36) nahm ich diverse Stücke auf, die für mehrere CDs reichen würden. Ich traf 1995 meinen Tour-Manager "ROSTE" (der in London, Amerika und in Deutschland mit diversen prominenten Bands wie Metallica, Ulriah Heep oder Musikern wie Rod Steward, Richard von der Schulenburg, Annette Luisian zusammengearbeitet hatte), mit dem ich mehrere mehrere Reisen nach New York, London, Slowakei und Berlin machte, um meine Musik zu promoten. Auch begleitete ich Bands auf Tour und zeichnete diese. Mit Richard von der Schulenburg reiste ich zum Beispiel 1996 zu dem Roskilde- Musik-Festival. Auch in dieser Zeit zeichnete ich viel und ich beschloss als Musiker und als freischaffender Künstler und Illustrator zu arbeiten. 1997 wurden mehrere Songs wurden bei Fantasy-Musikverlag unter Vertrag genommen, einzelne Musiktitel erschienen 1996-98 und 2003 auf IDP Demoplacement... 1998 erschien dann meine CD "Rhapsody of Ecstasy" mit selbst entworfenem Booklet.
1997 hatte ich mehrere Ausstellungen, hatte Aufträge als Maler, wohnte mit meiner damaligen Lebensgefährtin Ella in einer Wohnung im 13. Stock in Brahmfeld (Haldessdorfer Strasse) zusammen. 1999 verstarb meine Mutter an Krebs kurz nachdem ich meinen Abschluss am Institut für Grafik-Design gemacht hatte. Ich bekam damals starke Depressionen und posttraumatische Belastungsstörung und konnte zeitweise nicht mehr arbeiten. Danach ging es mir besser und machte mich als freischaffender Künstler selbstständig. Ich zog in mein Reihenhaus in Hummelsbüttel ein, das ich u.a. von meiner Mutter Renate und Großmutter Helga Mencke, einer Hobbymalerin, geerbt hatte. Im Jahr 2000 traf ich zufällig einen Taxifahrer, der mit Spiritismus zu tun hatte. Während der Fahrt und als er an der Bushaltestelle Poppenbüttler Stieg hielt, kamen wir ins Gespräch über Magie. Das war nicht mein Ding. Da mich das negativ beeinflusst hatte und ich mich davon befreien wollte, besuchte ich zuerst die Mormonkirche, die meine Tante besuchte (ich studierte zeitweise das Buch Mormon, brach das aber ab). Und dann die Versammlung der Zeugen Jehovas. Ich lernte dort Familie Oteng kennen (James Oteng kam am 9.3.2023 bei dem Alstedorf-Attentat in der Deelböge 17 ums Leben.)

Ab 1999 hatte ich diverse Ausstellungen im Inland (Hamburg, Berlin, Köln) und Ausland (Polen, Barcelona, später Domenikanische Republik).
Auch gründete ich 2002 mit Ella Baran und Ed Sobszak "The Ultra Creative Project", Musik-Malerei-Projekt. Ich hatte in dieser Zeit diverse Auftritte.
Von 2003 bis 2008 studierte ich an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg und an der Hochschule für Bildende Künste bei F.E.Walther und Prof. M. Lingner.
2008 lernte ich Maria Breton kennen, mit der ich ab 2009 sieben Reisen in die Domenikanische Republik machte. Wir haben zwei gemeinsame Kinder.
Ich begann ich ab 2009 neue Filme zu drehen z.B. den Film mit dem Titel "Missing in Hamburg - Reise ohne Wiederkehr" und "The Last Mysterious Days Of Fred M" (letztere Film wurde in der Domenikankschen Republik hauptsächlich gedreht- einige in Hamburg gedrehten Szenen wurden in diesem Film verarbeitet).
Wegen finanzieller Probleme konnten diese Filme - vorerst - nicht ganz vollendet werden.
Durch die Mutter meines Freundes Helmut Prehn lernte ich seine Mutter Sigrid Bernstein, eine Autorin, näher kennen. Ich wirkte ab 2016 an mehreren Theaterstücken von ihr (nach ihren Büchern) in der Rehhoffstrasse mit. Ich spielte z.B. auch oft zusammen mit Klaus Adam, Hajo Braun, Ingrid Hammill,...Diese Theateraufführungen wurden z.T. auch gefilmt und einige erschienen auf Youtube. 2018 suchte ich für meinen Film "The Last Mysterious Days Of Fred M." mehrere Darsteller. So gewann ich Ingrid Hammill für diesen Film. Ab 2018 begannen wir mehrere Filme zusammen mit einigen anderen Laiendarstellern zu drehen: "Psycho 2 - Die Rückkehr des Phantom-Killers", "Psycho - Der Schrecken des Phantom-Killers", "Die geheimnisvolle Erbschaft des Onkel Willy", "Frankensteins Nightmare", "Pastor Ralphs Letzte Beichte", "1945 - Der Fall Dr. Waldmann" (einen Antikriegsfilm). Ingrid Hammill spielte in allen Filmen die Hauptrolle. Auch spielten Hasan Kaja, Helmut Prehn, ich, mein Sohn und einige andere Darsteller mit.


Als die Coronakrise und der Lockdown begannen:


Schon im Januar und ungefähr Februar 2020 hörte ich von einem unbekannten Virus Corona. Und als ich einmal in der Bahn fuhr, hörte ich auch, wie einige über das Corona-Problem gesprochen hatten. Ich dachte mir aber in dieser Zeit noch nichts dabei. Ich war viel zu sehr mit meiner Arbeit als Illustrator und freischaffender Künstler beschäftigt. Und ich drehte an meinen Filmen "Psycho - Der Schrecken des Phantom-Killers", "1945 - Der Fall Dr. Waldmann", "Pastor Ralphs Letzte Beichte",...., die in diesem Zeitpunkt nicht komplett zu Ende gedreht waren. Besonders der Film "1945 - Der Fall Dr. Waldmann" war kompliziert. Ich bestellte mir für den Film aus dem Internet extra eine Soldatenuniform.

Frühjahr 2020 fuhr Maria mit den Kindern in die Domenikanische Republik und ich war daher mehrere Wochen alleine in Hamburg. Ich bekam von Julian und meiner Lebensgefährtin Maria mehrere WhatsApp-Nachrichten. Am 28.2.2020 hatte ich Geburtstag. Ich wollte meinen 47. Geburtstag nicht feiern. Doch mein Vater wollte mich unbedingt zum Essen in ein Restaurant einzuladen. Ich nahm sein Angebot dankend an. So holte er mich von zu Hause in Hamburg-Hummelsbüttel mit seinem Wagen ab und wir fuhren dann zum Schachcafe in HH-Rübenkamp. Wir betraten wenig später das mit Menschen gefüllte Schachcafe und ich griff mir eine aktuelle Bildzeitung (vom 28.2.), die frei zum Lesen auf einem Tisch lag. Dann suchten wir uns einen Tisch, den wir kurz darauf fanden und setzten uns dorthin. Nachdem wie uns die Karte angeguckt hatten, bestellten wir bei dem Kellner Wildbraten mit Rotkohl und leckerer Sosse. Dazu bestellte sich mein Vater ein Wein und ich eine Schorle. Als der Kellner das Essen und die Getränke brachte, assen und tranken wir. Dann unterhielten wir uns über dies und das. Dann fiel unser Blick auf die Bildzeitung. Dort war - neben einer entkleideten Frau auf der Titelseite ein Artikel über Corona. Das war der erste grössere Artikel, den ich jemals über Corona las und bewusst wahrnahm. Ansonsten hatte ich in ddr Zeit davor mal hier und mal etwas in den TV-Nachrichten gehört. Ansonsten nichts. Ich las mir den Artikel genau durch. Dort wurde berichtet, dass Corona ein gefährliches Virus sei und dass man sich schützen sollte und dass alle Geschäfte, Kirchen, Freizeiteinrichtungen, Opernhaus, Kinos, Restaurants, Schulen...schließen würden. Es wurde den Menschen auch geraten sich einen Nahrungsvorrat anzuschaffen: Nudeln, Reis, Dosen, Knäckebrot, Mehl... Alles was lange halten könnte. Ich war irritiert und zeigte diesen Artikel meinen Vater.
"Da ist ein Artikel über Corona", sagte ich zu meinem Vater. "Wird es schlimm werden?"
"Da werden die Geschäfte wohl schließen", antwortete Vater. "Du musst mal die Zeitungen lesen. Da steht alles drin." Es sei seiner Meinung nach auch wichtig über solche Themen wie Corona informiert zu sein.

Wir redeten eine Weile über Corona. Dass es zu einem Lockdown kommen, wusste ich an diesem Zeitpunkt noch nicht. Dann bezahlten wir unser Essen und verliessen das Schachcafe. Dann fuhren wir nach Hause zu mir und guckten dort noch einen Film. Und wir vergassen das Thema Corona. Später fuhr mein Vater nach Hause.

In den nächsten Tagen las ich in der Zeitung oder hörte ich im TV immer mehr über das geheimnisvolle Corona-Virus. Ich wusste wie die meisten Menschen in diesem Zeit zu wenig über das Corona - Virus und konnte da nicht viel darüber sagen. Corona war zwar ein Problem. Aber irgendwie hielt ich am Anfang der Coronakrise damals wie viele Menschen den Medienhype über Corona ein wenig für übertrieben. Aber ich unterhielt mich am Telefon mit Maria über das Coronavirus und was die Politiker so beschlossen... Als der Lockdown beschlossen worden war und nach einigen Gesprächen mit meinem Vater, war ich schon ein bisschen wegen Corona besorgt und ich schrieb an meine Familie, die in der Domenikanischen Republik war, mehrere WhatsApp-Nachrichten. Und ich telefonierte mit meiner Lebensgefährtin Maria und meinen Kindern. Wir unterhielten uns auch wieder über das Coronavirus. Ich erfuhr, dass in der Domenikanischen Republik Anfang März Corona noch kein Thema war. Als ich von Corona und dem Lockdown erzählte, konnten sie es kaum glauben. Ca. eine Woche vor dem Lockdown flogen sie wieder rechtzeitig zurück nach Deutschland.

Als sie am 6. oder 7. März 2020 wieder in Hamburg waren, erzählte ich ihnen, dass der Lockdown am 15. März 2020 beginnen würde. Auch erfuhren wir, dass sich viele Menschen einen Lebensmittelvorrat anschafften. Viele kauften, was sie so brauchten und für längere Zeit haltbar war z.B. Suppendosen, da man ja nicht wusste, wie lange die Geschäfte, Baumärkte etc. geschlossen hatten. Ich erfuhr von anderen Personen, dass es wichtig ist, sich mit dem Einkaufen zu beeilen.
"Du musst rechtzeitig was kaufen, sonst ist am Abend alles weg", sagte mein Vater mir.
Da ich meiner Verantwortung für meine Familie zu sorgen nachkommen wollte, ging ich mit meinem Rollwagen zu "Penny" in meiner Nähe und kaufte alles, was wichtig war: Dosen (Erbsensuppe, Gulaschsuppe, Hühnersuppe,...), Spaghetti, Spaghettisossen, ein Packet Klopapier und noch so ein paar andere Sachen. Auch kaufte ich etwas Saat für mein Gemüsebeet im Garten. Mehl gab es schon gar nicht mehr. Da war alles weggekauft.
Ich beobachtete bei Penny unfreiwillig viele Leute und bekam dort verschiedene Gespräche mit. Einige Menschen waren ruhiger bei ihren Einkäufen. Andere waren da schon irgendwie aufgeregter und hektischer. Eines hatten die Einkäufer gemeinsam: Die meisten Einkaufswagen von ihnen waren bis oben gefüllt! Und am meisten wurden Klopapier, Spagehettis und Mehl gekauft!
"Was passiert, wenn es kein Mehl mehr gibt?", so hörte ich jemand fragen.
"Wir müssen eben so viel einkaufen, wie es geht", sagte jemand anders. Solche Stimmen hörte ich mehrmals im Supermarkt.
Ich fand diese ganz extremen Einkäufe schon sehr übertrieben. Nachdem ich alle wichtigen Sachen in den Einkaufswagen gepackt hatte, ging ich zur Kasse, bezahlte alles, packte alles in meinen Rollwagen und fuhr mit den Lebensmitteln nach Hause. Ich hatte nur einige Spagehettipackungen und ein paar Dosen mehr gekauft, ansonsten war es nur ein ganz normaler Einkauf, dachte ich später. Nachdem ich diese Einkaufssachen mit dem Rollwagen nach Hause gebracht hatte, packte ich die Dosen, die Spaghettipackungen, ....in mein Regal im Keller ein. Denn man wusste ja nicht, was kam. Schließlich wurde einem durch die Medien geraten, sich einen Nachrungsmittelvorrat anzuschaffen.
In den letzten Tagen vor dem Lockdown sprach ich viel über Corona, dem Lockdown mit meiner Lebensgefährtin. Und mit meinen Kindern. Und mit meinem Vater. Und auch mit Freunden z.B. mit F. Und mit der Autorin Sigrid, der Mutter meines Freundes Helmut (der nicht, weil sein Handy kaputt war, erreichbar war.) Und mit einigen anderen...Mein früherer Musik-Manager Roste", mit dem ich befreundet bin, schrieb mir WhatsApp-Nachrichten. Und auch Dr. L. schrieb mir. Und ich schrieb zurück.
"Was wird passieren, wenn die Geschäfte länger geschlossen haben? Wenn es mit Corona schwieriger wird? Wann gibt es ein Heilmittel?..."
Fragen über Fragen. Und da gab es keine Antworten.
Ich arbeitete in meiner freien Zeit an dem Film "1945 - Der Fall Dr. Waldmann." Ich ging zum Alstertal Wanderweg, zur Sieverischen Tongrube, in den Feldern in der Nähe von Tegelsbarg, um einige interessante Szenen zu machen. In einigen Szenen musste ich die Soldatenuniform, die ich vor einigen Monaten aus dem Internet bestellt hatte, tragen, um in einer Doppelrolle den Bruder von Dr. Waldmann zu spielen. Der im Film nach Angriff der russischen Soldaten "fällt." Auch drehte ich diverse Szenen am Feld in Tegelsbarg, die zeigen, wie Dr. Waldmann (gespielt von mir) auf dem Feld einiges an Gemüse erntete (das ich im Supermarkt gekauft und zum Dreh mitgenommen hatte). Oft drehte ich auch im Alstertal oder in waldige Bereiche, als es bewölkt war. Daher wirken die Film Aufnahmen grau und trist. Da sie mich an diese Zeit kurz vor Corona erinnerten, sind das auch Zeitdokumente. Einen Tag vor Corona drehte ich mit einem Fake-Gewehr (das ich mal im Marokko gekauft hatte) im Wald einige Szenen, die niemanden störten. Doch einem jungen, pöbeligen Wanderer, der auf Randale aus war, gefiel es gar nicht. Ich geriet in einen Streit mit diesem Wanderer, weil ihm dies und jenes nicht passte. Ich ging dann von ihm auf Abstand. Ich drehte dann lieber an den Feldern, am Bauspielplatz und am Fußballplatz Tegelsbarg. An diesem Tag war es sonnig, der Himmel war blau. Weit und breit waren keine Wolken zu sehen. Solche sonnigen Tage sollte man öfters im Lockdown zu Sehen bekommen. Sie wurden typisch in der Coronazeit.

Am nächsten Tag, am 15.3.2020 war der Lockdown, der medial gross angekündigt worden war. Dadurch veränderte sich zuerst meine berufliche Situation, denn durch Corona und dem Lockdown verlor ich alle Aufträge. Ich versuchte trotzdem ruhig zu bleiben und das Beste aus meiner Situation zu machen.

Ich und meine Familie blieben an diesem Tag zu Hause im Reihenhaus und verfolgten die Nachrichten im TV (Youtube). Wir waren gespannt, wie es nun mit Corona und dem Lockdown weitergehen würde und unterhielten uns darüber. Wir assen Mittag unten im Wohnzimmer. Ansonsten blieben Maria und dir Kinder oben in ihren Zimmern. Ich erinnerte mich daran, dass alle dachten, dass man sich zum Beispiel schon bei Berührungen draussen auf der Sitzbank (zum Beispiel im Park), auf der jemand gesessen hatte, sich mit Corona anstecken würde (da die Ansteckungs-Gefahr ziemlich hoch war.) Und es trugen zu viele keine Maske draussen oder im Supermarkt (Maskenpflicht wurde erst später verbindlich). Da ich nicht genügend Masken hatte (am Anfang des Lockdowns gab es in der Apotheke nur begrenzt Masken), zog ich mein Pullikragen über Mund und Nase, als ich ein bisschen nach draussen auf die Strassen in der Nähe meines Reihenhauses ging. Die ganzen Strassen waren leer, niemand ging raus, alle waren sie sie in ihren Häusern, Reihenhäuser und Wohnungen und gingen ihren Tätigkeiten und Gewohnheiten nach. Sie spielten Spiele, sahen fern, räumten auf, bastelten, malten, kochten, assen, lasen Bücher oder Zeitungen oder verfolgten Corona- Nachrichten, arbeiteten zu Hause, musizieren, arbeiteten zu Hause. Andere betranken sich, rauchten, guckten übermäßig fern oder waren depressiv - so erfuhr ich später durch die Medien.

Ich ging eine Weile durch die leeren Strassen. Dann ging ich nach Hause. Dann bekam ich von Maria eine Einkaufsliste. Ich holte meinen Rollwagen aus dem Keller und verliess damit mein Reihenhaus. Dann ging ich mit meinem Rollwagen zum Supermarkt, um einzukaufen. Als ich in den Supermarkt Penny war, sah ich, dass es dort kein Klopapier gab. Da war alles weggekauft. Auch gab es kein Mehl mehr. Auch die meisten Spaghettisorten gab es nicht mehr. Einige Gemüsearten gab es nicht mehr. Und das schon in der Mittagszeit. Ich ging dann zum Supermarkt Edeka.
Als ich durch die leeren Strassen in meiner Nähe marschierte, machte ich mir meine Gedanken. Mir kam ein Bibeltext in den Sinn": 2. Tim. 3: 1-5.

Ja. Die Menschen würden sich zum Schlechten verändern. Dss würde zu einem zunehnenden Werteverfall führen. Es sind kritische Zeiten, mit denen man schwer fertig wird. Auch Seuchen waren ein Teil der letzten Tage, dachte ich und musste an einen Bibeltext denken. Und fragte mich noch, was kommen würde. Als ich auf dem Weg nach Hause war, kippte mein Rollwagen um und ein paar Flachen fielen auf den Gehweg. Einige zerbrachen, was ärgerlich war. Nachdem ich meine rausgefallenen, heilen Flaschen wieder in meinen Rollwagen gepackt hatte, ging ich wieder nach Hause. Als ich zu Hause angekommen war, sagte Maria": Du musst dort alle Sachen ausziehen und duschen wegen Corona. Du steckst uns alle an." Das tat ich dann auch. Wir guckten später wieder fern, verfolgten die Coronanachrichten auf YouTube. Wir alle gingen früher als gewohnt ins Bett.

Am nächsten Tag, am 16.3.2020 sah ich erst richtig, ich dass es finanziell sehr eng für mich und meine Familie wurde. Ich ging zur Bankfiliale im Einkaufzentrum Hummelsbüttel und wollte Geld vom Bankautomaten holen. Ich konnte nur noch ungefähr 100 Euro abheben. Ansonsten waren auf meinem Konto danach leider "keine Verfügungen mehr möglich." Auch ging mit meinem Rollwagen zum Supermarkt, um einzukaufen. Als ich in den Supermarkt Penny war, sah ich, dass es dort kein Klopapier gab. Da war alles weggekauft. Auch gab es kein Mehl mehr. Auch die meisten Spaghettisorten gab es nicht mehr. Und einige Gemüsearten gab es nicht mehr. Und das schon in der Mittagszeit. Ich ging dann zum Supermarkt Edeka. Dort gab es aber auch kein Mehl, kein Klopapier, keine Spaghettipackungen, keine Nudeln, ....Ich kaufte nur einige Sachen ein (Brot, Aufschnitt, Gemüse, Getränke, Kaffee, einige Dosen...). Dann bezahlte ich meine Lebensmittel, ich verliess mit dem Rollwagen den Supermarkt und ging damit durch die leeren Strassen nach Hause. Als ich zu Hause war, packte ich alle Sachen aus. Nur die Suppen-Dosen packte ich in mein Regal im Keller. Später fuhr ich mit dem fast menschenleeren Bus nach Langenhorn, um mehr einzukaufen. Dann telefonierte ich per Handy mit meinem Vater und erzählte von meiner prekären finanziellen Situation. Er wollte mir finanziell helfen. Er kam dann am Nachmittag. Als er mit Maske an der Tür stand, gab er mir eine Tüte mit Lebensmitteln und zusätzlich 300 Euro. Und ging schnell. Dafür war ich ihm dankbar. Danach telefonierte ich mit meiner Darstellerin Ingrid Hammill. Und später mit Hasan, der in mehreren Filmen von mir mitspielte. Und am Schluss mit F. Ich erzählte F., dass ich kaum Geld hatte durch Corona und mein Konto gesperrt war. Und dass es vielen so ging. "Ja, dann müssen sie vorher sparen. Viele hatten ja vorher gut verdient und hätten eben sparen sollen. Dann würde es solche Pleiten nicht geben. Für mich ist das selbst verschuldet", sagte er. "Aber mit Corona konnte man nicht rechnen. Darauf war keiner vorbereitet", sagte ich - laut meinen Tagebuchaufzeichnungen - sinngemäss. Denn darauf war keiner vorbereitet. Und es gab meiner Meinnung nach auch Leute, die so wenig verdienten, dass sie gar nichts sparen konnten. Ich beendete das Gespräch mit ihm, weil es nichts brachte.


Die nächsten Tage (17.- 20.3.) waren wir nur zu Hause. Wir gingen nicht nach draussen. Und wir verhielten uns still. Vermutlich drückte Corona auf unser Gemüt. Wir frühstückten zusammen (da machte Maria Teller mit Ei, Brot, Käse, Gewürznelken, Tomaten, Fetakäse,...), dann guckten wir fern, spielten Spiele zusammen,...

Auch guckte ich auf Netflix Alfred Hitchcock-Filme und die Serie The Walking Dead. In der ersten Folge der ersten Staffel ritt Rick (Andrew Lincoln) mit einem Pferd durch die leeren Strassen in Atlanta. Das ähnelte sehr den leeren Strassen in der Coronazeit. Ich guckte oft bis spät nachts die Serie und versuchte Corona zu vergessen.
Dann ging ich meistens später ins Bett und machte mir meine sorgenvolle Gedanken. Ich betete jedoch vor dem Einschlafen.

Einen Tag später am 21.3. verfolgten wir beim Frühstück die Coronanachrichten auf YouTube, Im Radio. Immer wieder dasselbe. Corona. Corona. Inzidenzzahlen...Wir konnten das nicht mehr hören. Und ging wieder ich mit dem Rollwagen zum Pennymarkt und kaufte von dem wenigen Geld, was ich hatte, ein. Doch als ich ankam, was vieles weg. Es gab wieder kein Klopapier, kein Mehl mehr. Immerhin konnte ich einige Dosen ergattern.
Später spielten wir nachdem ich nach Hause gekommen war das Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spiel. Danach telefonierte ich mit meinen Vater. Auch begann ich im Lockdown wieder zu zeichnen. Obwohl ich keine Aufträge hatte. Abends drehte ich mit meiner Soldatenuniform noch einige Selfies dür mein Film "1945. Der Fall Dr. Waldmann." Am Abend, als es dunkel war und meine Familie schon im Bett lag, drehte ich auf den menschenleeren Strassen noch einige Szenen für meinen Film.

Ein paar Tage später (es war vermutlich der 18.3.2020) drehte ich nach dem Frühstück wieder in der Sieverischen Tongrube. Dort begegnete ich den Vater eines Schulkameraden von Julian, der beim Theater arbeitete. "Was machst Du hier?", fragte er mich freundlich. "Ich drehe nur einige Szenen für meinen Film", sagte ich. Es war mir schon ein wenig unangenehm, als er mich fragte. Er musste denken, dass ich verrückt sei, in dieser Lockdownzeit Filme zu drehen. Aber ich wollte vorankomnen. Ich drehte auch, als es begann zu nieseln. Später ging ich nach Hause. "Wo bist Du gewesen?", fragte Maria. "Ich hab etwas für meinen Film gedreht", sagte ich. "Du solltest hier drin bleiben. Draussen kannst Du Dich anstecken. Da ist Corona", sage Maria. "Ich werde aufpassen", sagte ich. Ich erzählte auch, dass ich, wenn der Lockdown vorbei ist wieder mit Hasan und Ingrid drehen wollte. Ich merkte, dass meine Familie da nicht so begeistert war. "Ich möchte aber vorankommen", erklärte ich. Dann liessen wir das Thema und guckten fern. Später rief Ingrid an. Wir waren uns einig, dass Dreharbeiten in dieser schwierigen Zeit ausfallen würden. Denn leider war Drehen im Lockdown - zumindest an öffentlichen Plätzen - verboten. Nur zu Hause konnte man drehen zum Beispiel mit Familienmitgliedern. Ich erzählte Ingrid auch, dass einige Regisseure - so erfuhr ich aus dem Internet - zu Hause (auch mit Familienmitgliedern) Filme drehten. Wir redeten hin und her.
Und dann hatte ich die Idee einen Film über Corona zu drehen. Obwohl ich für den Film noch keinen Titel hatte. Nach einer Weile beendeten wir das Gespräch. Dann rief mich Hasan K. an. Er fragte allen Ernstes ob wir drehen konnten.
"Ja? Wenn der Lockdown vorbei ist", sagte ich.
"Wir müssen jetzt drehen", sagte Hasan.
"Aber wir haben jetzt Lockdown."
"Können wir drehen. Jetzt. Das ist für den Film. Die leeren Strassen. Das kriegen wir nie wieder."
"Ja."
"Ich versuche auch Geld verdienen, verstehst Du? Ich hab Familie, weisst Du? Ich bin fast pleite, meinen Laden (den Imbiss in der Hummelsbüttler Hauptstraße, der im Februar 2021 dichtmachte) musste ich zumachen. Wir drehen die Szenen und dann hast Du die Filmaufnahmen und ich kann mir noch was dazuverdienen. Denn ich habe kein Geld", sagte Hasan.
"Ich aber auch nicht. Ich hab auch kein Geld", erwiderte ich.
"Komm las uns drehen. Dann für 40 Euro."
Ich sagte dann zu. Ohne meiner Familie was zu sagen. Ich erzähle ihm, dass ich vorhatte einen Coronafilm zu drehen. Mir fiel auch einen Titel ein": Corona-Tod im.Feld."
"Ja. Wir drehen dann auf den leeren Strassen." Ich stimmte zu. In ein paar Tagen wollten wir drehen. Wir unterhielten uns noch eine Weile. Dann bendeten wir das Gespräch. An Abend setze ich ich ins Wohnzimmer und sprach mit meinem Sohn über mein Filmprojekt. Ich war froh meinen Sohn und Hasan und Ingrid für mein Filmprojekt gewonnen habe. Auch meinen Vater - mit dem ich telefonierte - konnte ich für meinen Film dazugewinnen.

Abends drehte ich noch einige Szenen für meinen Film. Während meine Familie oben in den Räumen schlief. Es war eine Herausforderung nachts oder abends rauszugehen und dort auf den leeren Strassen und im Alstertal zu drehen. Aber so hatte ich was zu tun und musse nicht an Corona oder meine finanziellen Probleme denken. Spätabends guckte ich noch einen Film. Als auf der Couch sass und kurz davor war vor dem Fernseher einzupennen, kam meine Tochter Denise und sagte": Papa, ich kann nicht schlafen." Wir unterhielten uns noch ein wenig. Dann gingen wir aif die obere Etage, putzen unsere Zähne. Und dann gingen wir schlafen.

Einige Tage später (vermutlich der 20.3.2020) stand Hasan vor der Tür. Ich ging zu seinem Sport-Wagen.
Er begrüsste mich.
"Schön , dass Du da bist (so waren die Dialoge, die ich in mein Tagebuch schrieb). Steig ein", sagte er.
Und dann stieg ich ein und dann fuhren wir los.
"Schön, dass das geklappt hat."
"Ich setze besser Maske auf. Und wir drehen alles schnell ab", sagte ich ängstlich und setzte mir meine Maske auf. Auch Hasan setzte sich seine Maske auf.
"Wo wollen wir hin? Ich denke, wir bleiben hier."
"Ja."
Dann fuhren wir durch die leeren Strassen. In mehreren Orten. Es war ein völlig unwirkliches Szenario. Fast wie in einem Horrorfilm oder Science-Fiction-Film. Es war die perfekte Filmkulisse.
"Es ist schwierig mit Corona", sagte ich.
"Ja", sagte er.
Ich filmte dann alles. Dann hielten wir mit dem Waren an, ich stieg aus und filmte die leeren Strassen. Danach stieg ich wieder ein und wir fuhren weiter. Wir waren lustig. Fast ein bisschen hysterisch. Und Hasan fuhr schnell. Und ich filmte.
"Das ist alles unnormal", sagte Hasan.
"Ja. Ich denke wir drehen jetzt während der Fahrt."
"Ja."
Dann filmten wir. Ich richtete die Kamera aif mich und dann machte ich einen Kameraschwenk auf Hasans Gesicht. Ich drückte die Aufnahmetaste des Handys und dann filmte ich und ich sagte meinen Text.
"Es sterben einfach zu viele. Ganz viele sind tot."
Dann sagte Hasan seinen improvisierten Text.
"Mein Vater ist an Corona gestorben", sagte er seinen fiktiven Filmtext in seiner Filmrolle.
Wir improvisierten die Dialoge während ich filmte (natürlich nach Vorschrift, mit Maske und Abstand...). Alles während der Fahrt. Wir fuhren nach Norderstedt. Wir fuhren auf der Autobahn. Irgendwann sagten wir": Wir haben genug. Drehen wir ein anderes Mal", sagte Hasan. Er fuhr mich nach Hause. Ich gab ihn das Geld und verabschiedete mich. (Wir trafen uns im Lockdown auch ein zweites Mal - aber mit Abstand und Maske).

In den nächsten Tagen (21.-30.3.2020) spielten wir Spiele, guckte fern. Wir mussten uns immer noch an die neue Coronasituation gewöhnen. Und an diese Ruhe, die uns umgab und die auch draussen war als die Welt stillstand. Es war unwirklich. Sowas hatte ich in der Form noch nke erlebt und fast allen Menschen erging es so. Dabei war es für mich oft nicht ruhig. Ich musste viel Arbeiten nach den Motto": Wenn die Zeiten schwer sind, muss man mehr arbeiten, um über die Runden zu kommen." Und die Arbeit bestand darin Aufträge z.B. im Internet zu ergattern, was in dem Coronalockdown in meiner Branche in meiner Situation sehr schwierig war. Und ich hatte einiges zu tun im Haushalt. Mein Vater ermunterte uns bei unseren Handy-Telefonaten. "Es wird schon. Es gibt Schlimmeres, wir müssen nur finanziell über die Runden kommen. Ss kommen bessere Zeiten. Im zweiten Weltkrieg war es ganz schlimm. Das war eine ganz harte Zeit," sagte er sinngemäss. Mein Vater, der 1941 geboren wurde, hatte als Kind aus der Flucht aus Pommern erlebt wie Häuser brannten...Er beschloss finanziell zu helfen. Er würde aber im Lockdown nicht bei uns ins Haus kommen können aufgrund einer möglichen Coronainfektion. Er würde nur Sachen vor die Tür legen z.B. Lebensmittel. Oder Geld überweisen.
Wir telefonierten aber täglich. Julian ging ein paar Mal in dieser Zeit einmal raus. Um kurz spazieren zu gehen. Er und seine Schwester Denise konnten sich nicht mit Schulkameraden treffen. Denn die Spielplätze hatten geschlossen. Und es gab keine normale Schule. Es gab nur noch Online Schulunterricht. Denn die Schulen hatten wegen Corona geschlossen.

Ich nahm eine von den Coronaschutzmasken, die ich für die Familie gekauft hatte und setzte sie auf. Dann ging ich mit Maske zur Grundschule meiner Kinder, um in der Pausenhalle die Lernpackete abzuholen. Als ich dort ankam, waren keine Menschen auf dem Schulhof. Ich ging auf das Gelände. Als ich mich der Pausenhalle näherte, kamen mir einige wenige Leute - die alle in Abstand zueinander waren und eine Maske trugen - entgegen. Sie alle hatten ein Lernpacket in der Hand. Sie waren nur in die Schule gekommen, um das Lernpacket für die Kinder schnell zu holen und dann wieder nach Hause zu verschwinden. Ich ging schnell in die Pausenhalle. Dort lagen die Packete. Ich sprach jemand, der eine Coronaschutz-Maske trug, an, der bei den Packeten stand. Der Stellvertreter-Schulleiter. "Ich suche ein Lernpacket für Julian Luis von Kamptz."
"Du suchst Julians Lernpacket? Hier!", sagte er. Dann suchte auf dem Stapel Julians Packet. Dann fand er es und gab es mir. "Hier. Das Packet ist für Julian Luis", sagte er. Dann wünschte wir uns gegenseitig "alles Gute und Gesundheit" und dann ging ich. Zu Hause angekommen gab ich Julian das Lernpacket. Einmal setzte ich mir eine Coronaschutzmaske auf und fuhr aus Neugier mit dem menschenleeren Bus zum menschenleeren Alstertal Einkaufszentrum. Als ich das fast komplett leere Einkaufszentrum betrachtete, weckte das Erinnerung an George a Romeris Zombiefilm "Dawn Of The Dead". Fadt keine Menschen dort! Ich blieb dort eine kleine Weile, machte einige Fotos und fuhr wieder nach Hause. Einen Tag später fuhr ich mit der Bahn in Richtung Hauptbahnhof. Auch die Bahn war menschenleer. Man konnte Glück haben, dass da ein Mensch mit Maske in einen Abteil zu sehen war. Als die Bahn Hauptbahnhof ausstieg, sah ich, dass der gesamte Hauptbahnhof menschenleer war. Und einige Bettler lagen besoffen vor der Wandelhalle aif dem Boden. Mehrere Leute, die auf dem Boden lagen, wurden von der Polizei weggeschickt oder weggegebracht. Andere bettelten mit verweinten Augen. Die Not sah man ihnen an. Ich ging durch durch menschenleere Wandelhalle. Alle Geschäfte waren geschlossen. Dann verliess ich die Wandelhalle. Ich ging dann durch die leeren Strassen wie Spitaler Strasse, Georgsplatz, Glockengiesser Wall,.... und machte einige Fotos. Auch ging ich zur Kunsthalle, die geschlossen hatte...All die leeren Plätze und Strassen erinnerten mich an einem Science-Fiction-Film. Und ich dachte an die Bibel und das, was dort zum Thema Endzeit stand. Ja, jetzt wurden viele Bibeltexte über die Endzeit erst richtig lebendig. Ich war überzeugt": Wir leben in den letzten Tagen." Später ging ich zur Wandelhalle zurück und fuhr wieder mit der Bahn nach Fuhlsbüttel. Und dann mit dem Bus zum Hummelsbüttel Markt.

Auch hielt ich die Coronaereignisse zu Hause oft schriftlich fest in Tagebüchern oder auf computergeschriebene Seiten bei Yahoo. Das ging bis Anfang April so. Ich telefonierte auch oft mit meinem Vater, der mich ermunterte. Dann telefonierte ich mit meiner Darstellerin Ingrid Hammill.
Laut Tagebuchaufzeichnungen redeten über Corona und dass unsere Dreharbeiten deshalb ausfallen würden. Denn wir hatte ursprünglich vor Corona ausgemacht, dass wir uns demnächst treffen wollten. Das wurde nun nichts. "Ich weiss auch nicht, wie alles wird", sagte Ingrid. "Wenn es besser wird, können wir drehen. Momentan jedoch nicht", sagte ich sinngemäß. "Ich habe ehrlich gesagt Angst. Und verlasse kaum meine Wohnung. Nur zum Einkaufen", sagte Ingrid Hammill. Sie erzählte mir auch, dass sie am Bäcker eine Freundin getroffen hatte und sich mit ihr unterhalten hatte. Aber nur auf Abstand und Maske. Dann sei sie weitergegangen aus Angst vor Corona. Wir plauderten noch etwas, auch über meine Filmpläne. Dann beendeten wir das Gespräch.
Und dann redete ich mit F., der seine komischen Ansichten über die Coronakrise vertrat. "Corona ist eine Grippe. Es gibt keine Übersterblichkeit. Alles ist normal. Das ist nur ein Medienhype. Durch den Lockdown gibt es viele Arbeitslose, viele geraten in wirtschaftliche Schwierigkeiten, es gibt Selbstmorde", sagte er. Er hielt das alles für einen Fake. Klar würde der Coronalockdown für viele Probleme sorgen. Ich hielt Corona aber für gefährlich und hielt die Coronamasnahmen unter den Strich für sinnvoll. Denn sonst würde die Coronapandemie sich immer weiter ausbreiten. Ich fand das Gespräch nicht erbauend, war aufgrund meiner religiösen Auffassung politisch neutral. Es kam zu einem Streit, als er Corona zu verharmlosen begann. Und dann wurden seine Argumenhe immer schräger. "Die Politiker haben in der Coronakrise versagt", sagte er sinngemäss. Nachdem er im weiteren Gespräch immer zorniger wurde, kam ich zur Überzeugung, dass es besser war, den Kontakt zu beenden. Und dann brachen wir den Kontakt zueinander ab. Ich telefoniere dann lieber mit anderen Freunden. Ich telefonierte auch mit der Autorin Sigrid, die vorhatte auf der Wiese im Stadtparkt eine Lesung zu organieren - was aber wegen Corona ausfallen musste (in der Lockdownzeit blieben die meisten sowieso zu Hause). Ich sprach auch mit einigen Nachbarn und Bekannten (die man auf dem Weg zum Einkaufen traf oder woanders). Einige waren da ein bisschen hysterisch. Selbst beim kleinsten Niesen oder leichten Schnupfen. "Hoffentlich habe ich kein Corona! Hoffebtlich habe ich kein Corona. Es gibt keinen Impfstoff. Kein Medikament gegen Corona. Man weiss ja nichts über das Coronavirus", so redeten einige. Andere waren cooler. "An irgendwas müssen wir sterben. Ich mach mich da nicht verrückt", sagte zum Beispiel mir jemand. Da waren unterschiedliche Reaktionen. (Wie ich es erlebte oder später hörte, versuchten die meisten Menschen das Beste aus der Coronasituation zu machen. Es gab jedoch auch Menschen, die härter mit der Coronasituation zu kämpfen hatten und damit nicht klarkamen z.B. sich im Lockdown betranken, richtig abdrehten,...).

Später begann ich verstärkt Tagebuch über den Coronaalltag zu führen. Und ich zeichnete im Wohnzimmer mit meinem Sohn Coronabilder. Und ich liess das "Ultra Creative Project" (von 2002 - 2006) wieder aufleben. Dieses hiess nun "The Ultra Creative Corona Project." Ich spielte Klavier, komponierte, textete. Auch mein Sohn beschäftigte sich zeitweise mit Musik und trug was (einige Texte) zum Projekt bei. Ich (der keine bezahlten Aufträge fand) und mein Sohn waren im Lockdown kreativ.
Ich hörte auch auf Youtube Musik. Ich hörte Bands wie The Doors, Queen, klassische Musik, , the Verve, später Joy Division,...

Ich suchte auch Jobs im Internet. Vergeblich. Ich wollte deshalb auch in eine andere Stadt z.B. nach Berlin...
Dann las ich irgendwann in der Zeitung, dass diese Corona-Bilder als Zeitdokument zum Beispiel von Institutionen in Hamburg gesucht werden z.B. auch UKE (Abteilung Medizingeschichte). Da ich keine anderen Aufträge hatte, beschloss ich Arbeiten dort einzureichen. Ich meldete mich dort, schickte Bilder dorthin. Ich erhielt leider eine Absage - ansonsten waren sie okay zu mir. Ich erhielt leider auch andere Absagen in Hamburg. Ich war in dieser Zeit ein unbekannter Künstler, war in keinem Museum bisher oder in einer grossen Galerie und der grosse Erfolg blieb mir bisher verwehrt (das war schwer sich als Künstler durchzusetzen - an musste da auch sehr viel Glück haben). Das waren eher nur mittelgroße oder eher kleinere Ausstellungen, die ich hatte (bis auf die Kunstmessen " Vernissage" in der Kulturkirche Altona uns in Schwetzingen 2014) und oft war ich als "Auftragsmaler- und Illustrator" unterwegs oder bemalte künstlerisch Wände in Restaurants (z.B. für den Imbiss "Aleyna", der Hasan früher gehörte und für das griechische Restaurant "Aretea" in Hummelsbüttel). Ich hatte damals (beim UKE nicht, aber bei einigen anderen Institutionen - das waren so zwei in Hamburg) den Eindruck , das nur prominente Künstler Chancen hatten oder bevorzugt wurden. Auch hier wurde eine "Auswahl" gemacht. Mehrere Institutionen riefen auf zum Sammeln z.B. im Mai 2020 und hörten auch schnell (z.B. Juni oder Juli) mit dem Sammeln von Coronabeiträgen auf und so blieb den Beiträgern oft keine Zeit etwas Vernünftiges (z.B. eine hochwertiges Corona-Ölbild, eine umfangreiche Geschichte oder Tagebuch...) einzureichen. Denn in ein oder zwei Monaten ist so etwas für viele schwer zu schaffen. Auch wanderten viele Coronaarbeiten unter den Tisch d.h. sie wurden gar nicht veröffentlicht oder in die Sammlung aufgenommen, weil es nicht - obwohl sich dort viele gute Ideen und Wahrheiten befanden - nicht in den Rahmen passte oder es bereits zu viele eingereichte Coronaarbeiten gab.

Ich besuchte auch per Zoom die Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas. Über Zoom konnte ich das Versammlungsprogramm verfolgen, was mich sehr ermunterte und erbaute. Die Brüder und Schwestern ermunterten sich alle gegenseitig.
Der Schulunterricht lief auch nach wie vor im Lockdown online per Computer. Die Eltern mussten dann mit den Kindern lernen, da Schulunterricht in der Schule ausfiel, sondern nur Online stattfand. Das war für die Kinder nicht leicht.
Die Coronazeit war für viele Menschen nicht leicht. Viele Paare (Ehepaare) wuchsen in der Coronazeit enger zusammen, andere entfernten sich voneinander. Es gab auch viele Scheidungen. Für Singles war es oft schwer, weil sie unter Einsamkeit litten. Viele hatten durch Corona und den Lockdown ihre Arbeit verloren,

Ich erinnere mich an den Tag Anfang April 2020, als dann einiges passierte. Erst löste sich die Satelitenschüssel auf dem Dach meines Reihenhauses. Ich kletterte dirch das Dachbodenfenster und versuchte sie vergeblich runterzustossen, verletzte mich an der Hand. Dann fiel die Ölheizung aus und ich rief einen Handwerker an. Doch er kam nicht, weil er Angst vor Corona hatte. Nur mit Mühe konnte ich einen Handwerker finden, der die Reperatur durchführte. Auch hatte ich einen Wasserschaden (dsas war eine Wassserlache am verstopfte Siel) im Keller, der mehr als ein halbes Jahr nicht behoben werden konnte. Denn ich hatte kaum Geld und die Rechnungen kamen nur so rein. Rechnungen, die ich gar nicht bezahlen konnte. Es war das reinste Chaos und nichts funktionierte in diesen kritischen Zeiten. Für mich war Corona nicht normal und ich erinnerte mich an Bibeltexte. Aber man musste das Beste daraus machen. Mein Glaube wurde gestärkt. Ich besuchte jede Woche die Versammlung per Zoom.

Auch drehte ich Mitte April im Lockdown noch einige Szenen. Ich lass im Internet über Filmemacher, Kameramann Andreas Barthel, der in Hannover mit Susi Duhme einen Film über die Coronapandemie machen wollten. Und aus verschiedenen Städten und ggf. Ländern Filmmaterial aus dem Coronalockdown suchte. Ich meldete mich bei ihm. Und reichte diverses Filmmaterial ein (weil die Filmbranche in der Coronazeit brach lag und keine Filme mehr gedreht wurden). Ich hatte Glück, dass meine Arbeiten für seinen Film "#whenwestayedathome" genomnen und später in seinen Film eingebaut wurde (der Film wurde ab 16.6. zwei Monate in der Kröpke-Uhr gezeicht und im Hannover Fernsehen).

Dann mussten die Kinder Arbeiten abgeben. Wie sich herausstellte gab es genug Schüler, die die viel zu viele Arbeiten gar nicht machen konnten oder wo die Eltern einspringen mußten oder gänzlich die unfertigen restlichen Hausaufgaben machen mussten....

Dann Anfang April wurden Lockerungen beschlossen. Dann am 20. April 2020 war der harte Lockdown vorbei. Und die Geschäfte machten wieder auf. Und das Leben wurde ein wenig normaler, es gingen mehr Menschen auf den Strassen umher und sie trugen eine Maske. Ich war froh, dass das Leben ein wenig normaler wurde. Restaurants, Bars, Kinos, Clubs, Schulen, ... hatten jedoch immer noch geschlossen.

Ich telefonierte in der Zeit der ersten Lockerungen mit Ingrid Hammill, die mit erzählte dass sie gesund sei d.h. kein Corona hatte. Ich erzählte ihr von meinem Coronafilm, für den ich den Titel "Corona-Tod in der Stille" gefunden hatte. Sie war begeistert von dem Film und wir machten einen Drehtermin - allerdings nur mit Coronaschutzmassnahmen. Wir drehten dann Anfang Mai in ihrer Wohnung in der Harkortstrasse in Altona mit Maske und Abstand. Wir kamen gut voran und die Film-Aufnahmen waren auch mit unseren Masken sehr authentisch. Später machten wir eine Dreh-Pause und deckten im ihrem Wohnzimmer den Tisch mit Kaffee und Kuchen. Wir plauderten etwas. Dann nahmen wir unsere Masken ab und fingen an Kuchen zu Essen und Kaffee zu trinken. Danach drehten wir noch einige Szenen und machten an diesem Tag mit dem Drehen Schluss. Später griff ich in ihrem Wohnzimmer meinen Rucksack und die Tüten mit den Filmsachen, verabschiedete mich von Ingrid und verliess ihre Wohnung in den oberen Stockwerken des Mietshauses. Als ich das Mietshaus verliess, hatte ich zuerst ein ungutes Gefühl. Und dann hatte ich etwas Gewissensbisse. Was ist wenn Ingrid doch Corona hatte? Ich war etwas zu weit gegangen - das mit dem Kuchenessen hätte nicht sein dürfen, dachte ich. Und ich beschloss meine Familie von der Situation fairer Weise zu erzählen und zu warnen. Ich war auch bereit - falls ich mich mit Corona angesteckt hätte, mich zur Not on meinem Reihenhaus auch in Quarantäne zu begeben. Ich rief zuerst Maria an und erzählte ihr von der Situation. Sie war nicht begeistert. Verstand es irgendwo auch. Ich erklärte mich bereit einige Tage zu Hause eine Maske zu tragen und auf Abstand zu gehen. Zur Sicherheit. Dann rief ich meinen Vater an und erzählte ihm von der Situation. Er war etwas verärgert.
"Was? Du hast mit ingrid gedreht? Und Du hast beim Kuchenessen die Maske abgenommen? Und Kuchen gegessen?", fragte mein Vater. "Nur ganz kurz", sagte ich "Du kannst doch nicht die Maske abnehmen. Wie haben Corona. Ich muss jetzt zu Hause bleiben und kann nicht zu Euch kommen...", sagte mein Vater. Wir redeten darüber. Ich redete darüber auch mit Maria. Dann legte sich die Aufregung. Ich beschloss erst einmal einen kleine Drehoause mit Ingrid zu machen und abzuwarten. Und beschloss einige Tage ein bisschen auf Abstand zu Hause zu gehen, um meine Familie nicht anzustecken. Und mein Vater besuchte uns in den nächsten Tagen besser nicht, um sich vor Corona zu schützen.


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(Weiteres steht in meinen anderen Tagebüchern, die im Coronarchiv veröffentlicht wurden. Man kann sie "zusammensetzen")
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Am 12 und 13. fuhr ich wegen Arbeitssuche nach Berlin.
Auch drehte ich ich in Harburg (drehte u.a. dort für den Film "Corona-Tod in der Stille", "My Corona Madness",...). Dann auch in Övelgönne, in Veddel, am Jenfeldhaus, Teufelsbrück...(siehe andere Tagebuchaufzeichnungen im Coronarchiv.)

Ich drehte mit Ingrid noch einmal Ende Mai 2020. Hier teilte sie mir schon mit, das sie hier in ihrer Wohnung in der Harkortstrasse nicht mehr leben könnte und in ein Heim gehen würde. Das würde besser für sie sein, da sie nur mit Gehwagen gehen konnte. Auch hatte sie coronaähnliche Symptome. Sie rief freiwillig die Gesundheitsbehörde, die dann auch schnell kam. Wir mussten den Dreh abbrechen und sie und ich gingen freiwillig in Quarantäne. Ich hatte auch coronaähnliche Symptome und landete in der Notaufnahme. Und Ingrid in Quarantäne in ihrer Wohnung. Das war zum Glück nur etwas Fieber/erhöhte Temperatur und alles war wieder gut.

Ich und Ingrid drehten dann noch zwei Mal im Juni 2020 einige Szenen in ihrer Wohnung in der Harkortstrasse (das war unser "Abschiedsdreh). Wir sprachen dort bei unserem vorletzten Treff im Wohnzimmer (dieses Mal mit mehr Abstand und Vorsicht) über unsere Ziele beim Film. Ich erzählte ihr auch von dem Corona-Film "#Whenwestayedathome" (Doku, 45 Minuten) von Andreas Barthel, an dem ich mitgewirkt hatte. Ich zeigte ihr auch einen Tageszeitung ("taz") -Artikel, den ein Journalist über den Film "Corona-Tod in der Stille" geschrieben hatte.

Ingrid war glücklich, voller Hoffnung, die Dreharbeiten machten ihr Spass. Denn sie wollte eigentlich immer schon Schauspielerin werden für dramatische Rollen, hatte sich immer schon für Film und Theater interessiert, auch in vielen Theaterstücken mitgewirkt...Nachdem wir noch einige Szenen gedreht hatten, verabschiedete ich mich von ihr. Wir drehten dann etwa zwei Wochen später noch einige Szenen für meinen Film in ihrer Wohnung. Das waren die letzten Dreharbeiten. Denn sie hatte so gut wie einen Platz im Pflegeheim in HH- Thesdorf bekommen. Und da wollte sie hin. Und dann verabschiedete ich mich von ihr.

Wir telefinierten ab und zu miteinander. Dann kam sie Sommer 2020 ins Heim in Thesdorf. Ich besuchte sie dort im Sommer (vermutlich Juli 2020) und wir drehten noch vor dem Heim mit Erlaubnis der Heimleitung einige Szenen. Jedoch nicht länger als eine Stunde. Danach war kein Dreh mehr weder draussen noch drinnen möglich, da die Coronamassnahnen verschärft wurden durch höhrere Coronafälle. Ich konnte Ingrid nur draussen kurz treffen- mehr nicht. Ich besuchte sie noch einmal. Dann komnte ich sue nicht mehr besuchen, denn Mitte Oktober 2020 begann dann der softere Lockdown 2 (Lockdown light), im Dezember 2020 der härtere Lockdown 3 (wo alles wieder schliessen musste). Ingrid und ich telefonierten noch miteinander. Dann war sie immer schlechter zu erreichen auf ihrem "billig"- Handy und auf ihrem Festnetz-Telefon in ihrem Zimmer im Heim. Dann - das war vermutlich die Zeit, als ich in der Schweiz war - starb sie Spätsommer 2021 plötzlich. Ich war darüher sehr traurig. Der Film "My Corona Madness" mit Ingrid Hammill in einer Nebenrolle war der einzige Film, der 2021 (mit Schnitt) fertig wurde und auf You Tube gezeigt wurde. Dieser Film wurde 2021 vom Bundesarchiv Fa3 übernommen.
Datum
2023-12-27
Räumlicher Geltungsbereich
Hamburg
Urheber
Berthold von Kamptz
Rechte
CC BY-SA 4.0
Sprache
de
Nutzungsrechte
Nutzung bis 27.12.2033 / 15:35 bestätigt