Nach Corona: Es geht mit meinen musikalischen Projekten weiter....

Objekt

Titel
Nach Corona: Es geht mit meinen musikalischen Projekten weiter....
Beschreibung
In der Coronazeit drehte ich einige Low-Budget- Coronafilme - zuletzt auch die Filme My Corona Madness 4 und 5 und den Musikfilm und Krimi "Das Messer". Und atbeitete auch alleine (zum Teil auch mit meinem Sohn) an dem Projekt "The Ultra Creative Corona Project" (eine Weiterentwicklung von dem Project "The Ultra Creatove Project", das ich 2002 mit meiner Ex Ella Baran und Ed Sobczak gegründet hatte und 2007 aufgelöst worden war.)
Nun wurde Jacob (der sich Jacob der 18. oder "Kaiser von Deutschland" nennt) nun von einem Musikproduzenten und auch noch vom einem Manager "als Sänger entdeckt. Jacob - der sehr viel - wie auch die Produzenten Willy und Michael - auch die Gruppe "The Doors" und "Ton Steine Scherben" hört - rief dann ein CD -Projekt ins Leben. Er wollte auf dieser CD 4 Songs von den Ton Steine Scherben (z.B. "der Traum ist aus", "Schritt für Schritt ins Paradies, "Wir müssen hier raus" ) covern. Dann soll noch ein Song namens "Tempeldance" von Wolfgang Sorges "Sholly" erscheinen - ein Stück wozu Wolfgang solo zu einem Beat Querflöte spielt. Die anderen 5 sind esoterische Lieder. Die "Ton Steine Scherben"- Cover-Songs klangen für mich vielversprechend. Zu den esoterischen Songs, die er machen wollte, habe ich weniger Zugang - ebenso auch der Willy und eine andere Musikerin namens Lilo, die da mitmachen wollte. Aber Jacobs Gesang (das was er bisher schon in der Vorproduktion in einem Studio schon aufgenommen hatte, klang vom Sound her vielversprechend und ich konnte verstehen, warum der Produzent mit ihm due CD machen wollte). Mit an diesem Projekt (Jacob der 18.) wirken Wolfgang Sorges "Sholly" mit, Willy , doe Sängerin Lilo, ein Keyboarder, Gerret, der sehr gute Bassist und der hochtalentierte Gitarrist "Attmann", und der grandiose Schlagzeuger Stefan, der perfekt genau auf dem Click spielen kann.
Ich, der in dieser Zeit hauptsächlich als Maler, Zeichner , Filmemacher arbeitete war zunächst für das Projekt nicht eingeplant worden. Wenn ich bei Wolfgang und Jacob zu Besuch war, hörte ich meistens nur zu und war mit den Gedanken meistens bei meinen Filmprojekten....Ich hatte zunächst keine Ambitionen, an dem Projekt mitzumachen. Ich wollte wollte nur für meinen eigenen Musikfilm ein Musikstudio buchen und etwas Filmmusik aufnehmen und alleine einige neue Songs für mein Project "The Ultra Ceative Corona-Projekt" aufnehmen. Als bei Jacobs Projekt der Keyboarder ausfiel, schlug Jacob mich als Keyboarder vor. Und so trafen sich Jacobs Band, ich und auch der Produzent Willy schliesslich bei den hochtalentierten Künstler, Erfinder Eckhard, der in einer noblen Dachwohnung in HH-Schlump wohnte und auch ein Klavier in seiner Wohnung stehen hatte. Und so forderten mich Willy und Jacob auf einmal mich ans Klavier zu setzen und mein Bestes zu geben, ihnen mal so zeigen, was ich als Musiker so drauf hatte. Ich setzte mich dann als Klavier und spielte einige melancholische, selbstkomponierte Stücke von mir. Als ich fertig war, sagte Attmann "das klang gut." Auch Willy war überzeugt, dass ich der Richtige sei für das Projekt. Und dann stimmten auch die anderen für mich. Und so setzte ich mich nach einer Besprechung wieder als Klavier, Attmann nahm seine Gitarre in die Hand, Sholly seine Querflöte, Eckhard eine Rassel...und dann spielten oder improvisierten wir einige Songs von der Band "Ton Stene Scherben." Ich fand da schnell rein, begleitete die Songs am Klavier, während Attmann vesuchte wie Rio Reiser zu singen und er spielte dazu Gitarrre....Das klappte sehr gut. Danach machten wir bei Eckhard in seiner Wohnung noch etwas Party.
Einerseits war ich froh, an Jacobs Projekt mitmachen zu können. Andererseits war es mir zu viel. Ich hatte gerade einige Bilder für das Harburger Stadtmuseum (Archäologische Museum Harburg) fertiggestellt (Korrektur von
älteren Bildern). Auch arbeiteten ich an einigen neuen Geschichten und an meinen Filmen. Auch hatte ich viele Probleme: Ich hatte im letzten Jahr nach einem Fussballunfall fast mein linkes Auge verloren (4 Löcher in der Netzhaut, der ganze untere Bereich des linken Auges war abgehoben, ich hatte im UKE schliesslich 5 Operationen gehabt, danach bildete sich in der Netzhaut Wasser (was - wenn es so bleibt - die fotorezeptionellen Zellen abtöten würde - und was zu einer gravierenden Sehverschlechterung führen könnte). Ich bekomme deshalb einen Behindertenausweis und weil ich mit einem nicht funktionierenden Auge als Grafiker, Illustratior, ....schlecht arbeiten kann, werde ich (so haben ich , mein Vater und der Rest meiner Familie beschlossen) in Rente gehen. Ich habe keine andere Wahl.
Dann ich hatte auf meinem Ibiza-Urlaub einen Sturz (Unfall).durch mangelhaftes Sehen gehabt, eine Gehirnerschütterung gehabt und war zwei Mal deshalb im Krankenhaus gewesen und es waren noch andere kleine Unfälle, Pannen passiert... ). Meine Familie kann das nur sehr schwer akzeptieren. Auch leide ich unter Post Covid (extreme Müdigkeit, Abgeschlagenheit, teil
weise Depressionen...). Ich habe finanzielle Probleme (es wird davon geredet, dass ich mein Reihenhaus, mein Atelier in der Stadt verkaufen muss...)
Trotzdem wollte ich - trotz problematischer Umstände- Jacobs Projekt unterstützen. Schliesslich spielte Jacob als Darsteller in meinen Filmen mit (auch Hauptrollen). Und ich bin mir ihm und Wolfgang befreundet. So wusch eine Hand die andere....
Dann wurde schliesslich der Proberaum für ein Monat in der Borstelmannstrasse gemietet (das organisierte Jacob, der das Geld dafür vorschoss)
Die Kosten teilten wie uns. Dann trafen wir uns alle in der Grete (Bar mit Biergarten). Jacob verteilte an alle eine CD mit seinen Probeaufnahnen seiner Songs, die er bereits im Studio mit einigen Musikern genacht hatte (ich war bei diesen Aufnahmen nicht dabei gewesen). Jacob wies mich an, diese Songs zu üben.
Einige Tage später plante mein Vater nach Ibiza zu reisen (in dem Ort Es Figueral). Er hatte sich schon mit dem Reisebüro in Verbindung gesetzt....Eigentlich würde für ihn die Reise ca. 2000 Euro kosten. Da eine weitere Person (für ein Zimmer mit getrennten Betten) nur 900 Euro mehr kosten würde, entschloss ich mit meinem Vater die Reise anzutreten. Und so reisten wir Anfang Juni 2024 nach Ibiza für 13 Tage. Ich beschloss dort einen kleinen Film zu drehen und zwar My Corona Madness 4. Ich nahm mrone drei Handys mit und konnte dort in meinen Urlaub fast den ganzen Film problemlos abdrehen....und oft während meiner Busreisen. Während meiner Catamaran-Fahrt auf dem Mittelmeer zu den Insels Es Palmador und Formetera , im Hotel, in den Oliven, Feigenbaum, Johannesbrotbaum-Feldern,....in den Wäldern mit den Aleppo-Kiefern, Phönizischen Wacholdersträuchern, Pinien....Auch besuchte ich zwei Hippie-Märkte und kaufte einige Hippie-Kleidung (Hemden). Auf den Hippie-Märkten (Las Dalias) bemerkte ich, dass Jumi Hendrix, Janis Joplin und The Doors, Joe Cocker, Pink Floyd immer noch sehr gefragt sind. Ich beschloss dann verstärkt an meinem Project "The Ultra Creative Corona-Projekt" zu arbeiten. Und an einem anderen musikalischen Projekt (für das ich noch keinen Titel hatte), bei dem ich Wolfgang und Jacob verpflichten wollte. (Bei "The Ultra Creative Corona Project" wollte ich vieles erst mal offen lassen - weil ich in der Coronazeit meistens alleine an diesem Projekt gearbeitet hatte).
Als ich wieder in Hamburg war, besuchte ich Wolfgang in seiner Wohnung und wir redeten über Jacobs CD. Das Problem war, dass die meisten Musiker entweder keine Studio-Erfahrungen hatten. Da ich von 1995-98 mit Jörn Sass und Konrad Halver ein Studio hatte, hatte ich diverse Erfahrungen gesammelt (ich nahm über 70 eigene Songs auf) und wollte Jacob dabei helfen die 4 Ton Steine Scherben-Songs aufzunehmen. Zumindest so helfen, dass die Spuren vernünftig aufgenommen sind. Den Rest (was das Abmischen anbelangt) würde er entscheiden, da es sein Projekt ist und ich trete da demütig in den Hintergrund. Er kann das machen wie er möchte. Ich brachloss aber bei den esoterischen Songs, zu den ich keinen Zugang hatte , nicht als Keyboarder dabei zu sein. Ich war aber bereit Tipps zu geben. Ich redete dann später mlt Jacob darüber und er verstand auch meine Vorschläge.

Dann kamen die Proben in dem Übungsraum Borstelmannsweg (in der Nähe vom Equinoxe). Wir trafen uns zum ersten Mal Ende Juni an einem Sonntag dort. Frank , der Besitzer der Proberäume , führte uns in einen Proberaum. Dort standen ein Schlagzeug, ein Mischpult, mehrere Mikophonständer, ein Bass, eine Gitarre, mehrere Verstärker. "Ihr könnt den Proberaum nutzen, das Geld muss aber schon bezahlt werden. Jedes weitere Instrument, das ihr leihen wollt , kostet 10 Euro pro Tag. Ein weiteres Mikrophon 5 Euro. Und wenn ihr fertig seid, baut alles ab, schließt die Tür ab und werft den Schlüssel in meiben Bruefkasten an meinem Büro...", erklärte er uns (sinngemäss). Und schließt bitte die Fenster beim Probemen - das schallt über den Fluss zu den Nachbarn rüber und die beschweren sich dann. Und raucht bitte nicht im Proberaum!" Nachdem ich nach einem Keyboard frage, zeigte er auf einem Yamaha-Keyboard, das auf einem Schrank stand. Neben dem Keyboard lag das Stromkabel, Midikabel und das Pedal. Nachdem Frank den Keyboardständer aufgestellt und aufgeklappt hatte, holte ich mein Keyboard vom Schrank und stellte es auf den Keyboard-Ständer. Und dann wurde das Keyboard Netzteil mit dem Keyboard angeachlossen und anschließend mit der Steckdose verbunden. Und dann wurde das Keyboard mit Hilfe des Midikabels am Mischpult angeschlossen. Auch die anderen Instrumente wurden an das Mischpult angeschlossen. Da keiner sich sehr gut auskannte und nicht wusste, wie das Mischpult anging, musste ich ran. Dennn ich hatte durch meine vergangenen Studioarbeiten so einige Erfahrungen. Doch da mein Wissen nicht gerade auf dem neuesten Stand war, musste Frank mir bei einigen Einstellungen am Mischpult helfen (ich hatte zuletzt 2007 - in der Zeit als sich das "Ultra Creative Project " aufgelöst hatte - in einem Musikstudio gearbeitet - danach widmete ich mich lange Zeit hauptsächlich dem Film und der Malerei....Ich hatte viele Jahre nicht mehr regelmäßig Klavier oder Keyboard gespielt. Aber ich wusste z.B. , dass Virtuosität am Keyboard nicht alles war, worauf es ankam. Es kam meiner Meinung auf die eigene Visionen, Musikslität selbst an, auf das innere Feuer der Musiker (zumindest die psychedelische Musik, die ich mir vorstellte...). Die Musiker von Joy Division - so wusste ich von Interviews aus Musikfachzeitschriften - konnten so gerade das Nötigste mit ihren Instrumenten spielen und sie bezeichneten sich selbst sogar als schlechte Musiker. Aber trotzdem schafften sie mit wenig Live-Vituosität gute atmosphärische Songs zu kombinieren (die Alben "Unknown Pleasures" von 1979 und "Closer" von 1980 sind absolute Post-Punk-/New-Wave-Meisterwerke - auch hier gibt es viele Einflüsse von der Band "The Doors"). Ich hatte da schon genauerer Vorstellungen von der Musik, die spielen wollte...!
Als alle Instrumente als Mischpult angeschlossen waren, nahm der Gitarrist seine Gitarre in die Hand, der Bassist seinen Bass, Sholly seine Querflöte, Jacob, der Sänger stellte sich hinter das Mikrophon. Und der Schlagzeuger Stephan setzte sich ans Schlagzeug. Und ich setzte mich auf einen Stuhl ans Keyboard. Vor dem Mund hatte ich noch für meinen Background-Gesang mein zweites Mikrophon. Nachdem wir die Noten oder Akkorde von den vier Ton Steine Scherben-Songs vor uns liegen hatten, legten wie los und spielten "Wir müssen wir raus". Dann "Schritt für Schritt und Paradies.' Und die anderen beiden Songs. Ich begleitete alles mit meinem Keyboard. Spielte z.B. im Solo-Teil der Stücke auf kreative Art z.B. jreative
Keyboard-Läufe (Wir waren der Meinung, dass es besser sei die Scherben-Songs auf unsere, kreative Weise neu zu interpretieren)...
Als wir fertig waren, machten wir eibe Pause. Scholly gung zum Beispiel nach draussen, um einen Joint zu rauchen. Ich blieb an meinem Keyboard und Mikrophon sitzen. Und zufällig saß auch Stefan noch an seinem Schlagzeug. Und Jacob stand noch an seinem Mikrophon, das am Mikrophonständer befestigt war. Und dann spielten ich plötzlich ganz spontan meinen selbst kompinierten Song "My Ups And Downs Are Redlected in my Songs"....in E-Moll: Ich spielte Keyboard und sang dazu den Text. Mit tiefer Bariton-Stimme. Und dann...fing der Schlagzeuger an dazu ein tolles Schlagzeug zu spielen. Und wie er dazu spielte! Es klang richtig gut. Schliesslich spielte ich zwei weitere Songs an, die ich komponiert hatte": The Party is Over" (E-Moll) und "Broken Dreams". Und wieder spielte Stefan dazu Schlagzeug. Wir legten so richtig los. Und ich bekam immer mehr Ideen für mein Projekt. Als der Schlagzeuger fertig war, kam er zu mir und sagte": Tolle Songs. Lass uns was zusammen machen. Ich bin gerne dabei." Und ich lobte Stefan für sein tolles Schlagzeuggespiel. Einfach grosse Klasse. Und ich plante mlt ihn musikalisch etwas zu machen. Und dann erzählte ich Jacob und Sholly von meinem musikalischen Projekt. Und dass ich vorhatte, ins professionelle Musik-Studio zu gehen und neue, selbst komponierte Songs aufzunehmen. Ich erzählte, dass diese Musik sich etwas an Bands wie Joy Division und The Doors orientierten. Mit etwas düsteren Texten. Ich hatte für düstere Zeiten zur Ermunterung extra einen RINGEL-DANCE komponiert. "Wir machen da weiter, wo die Dpors aufgehört haben. Im Endstadium...wo er oft voll besoffen war", sagte ich scherzhaft. "Und für düstere Zeiten habe ich den Ringel-Dance" lachte ich. Jacob , der schon ziemlich abgtrrunken war, lachte laut. "Da weitermachen, wi die Doors aufgehört haben. Hiahahaha", lachte Jacob und trank ein Schluck Bier. Auch Wolfgang, der inzwischen wieder im Proberaum war und die musikalische Session erst zum Schluss miterlebt hatte, fing ebenfalls laut an zu lachen an. "Hehehehe", lachte er und zeigte seine Zähne unter seinem Bart. Dann erzählte Jacob viel Witziges im besoffenen Zustand. "Ich wollte mal in den Club 27 (der toten Rock oder Popstars, die mit 27 starben wie z.B. Jumi Hendrix, AmyWinehpuse, Kurt Cobain, Jim Morrison) eintreten, als ich 27 war, aber ich war damals nicht beeühmt und deshalb klappte es nicht. Hahahaha", lachte er. "Vielleichthätte ich Jim Morrison im Himmel getroffen", ergänzte Jacob. Und so alberten wir eind Weile rum. Nur bei einigen religiösen Themen blieb ich ernst und war da zurückhaltend oder sagte klar meine Standpunkte (z.B. dass ich keine Drogen nehmen würde, nicht rauchen würde...) Ich bescchloss dann ein Musikstudio zu suchen. Wir (ich , Sholly, und Jacob) alberten noch eine Weile im Proberaum rum, musizieren noch etwas. Dann bauten wir unsere Instrumente ab, schalteten die Geräte wie Mischpult aus, nahmen unsere Sachen, Instrumente und verließen den Ünungsraum. Wir schlossen dann den Übungsraum ab und warfen den Schlüssel in den Briefschlitz seines Büros.

Anfang Juli 2024 trafen wir uns um 15:30 h erneut im Proberaum. Dort spielten wir zuerst einige Scherben-Songs. Und einige Songs, die ich geschrieben hatte z.B. der Song "I feel guilty".

Datum
2024-07-21
Räumlicher Geltungsbereich
Hamburg
Urheber
Berthold von Kamptz
Rechte
CC BY-SA 4.0
Sprache
de
Nutzungsrechte
Nutzung bis 21.07.2034 / 03:11 bestätigt