Der Corona-Song "Bind Me With Your Love"

Objekt

Titel
Der Corona-Song "Bind Me With Your Love"
Beschreibung
Studio-Termin

Am 14.9.24 hatte ich meinen Studiotermin. Ich arbeitete in den Tagen viel an meinen Songs. Besonders am Tag vor dem Studiotermin arbeitete ich bis 5 Uhr morgens. Ich hatte 8 Songs vorbereitet: Komponiert und getextet.

Am nächsten morgen wachte ich früh auf. Ich kaufte noch ein für die Familie. Auch kaufe ich etwas Proviant ein für den Studiotag: Brötchen. Getränke. Ein Salat.
Nachdem ich bei dem Supermarkt Penny meine Rechnung bezahlt hatte, packte ich alle Lebensmittel etc. in meinen Rollwagen und schleppte alles nach Hause. Zu Hause packte ich alles in der Küche aus und schmierte ein paar belegte Brötchen. Dann verabschiedete ich mich von meiner Familie, nahm meine Sachen und die Essenstüte mit, verließ das Reihenhaus und fuhr mit dem Bus einige Stationen zu Ruscheweyhstrasse und besuchte Wolfgang in seiner Wohnung, um ihn abzuholen. Nachdem wir uns im Wohnzimmer unterhalten hatten, packten wir unsere Taschen, verliessen seine Wohnung und fuhren zuerst mit den Bus zum Fuhlsbütteler Bahnhof. Und dann mit der Bahn U 1 zur Station Berliner Tor. Von dort fuhren wir mit dem Taxi zu Randalls Black Buddha- Studio. Als wir ankamen, war schon Ulf da. Dann kam wenig später der Produzent, und Studioinhaber Randall Brown. Wenig später kamen auch der Gitarrist Atman und Jacob, der den Background-Gesang machen sollte.
Und dann bezahlte ich. Randall für den Studiotag. Alle anderen Musiker bekamen von mir eine Gage von 50 Euro. Und dann ging es los mit der Musikproduktion.
Ich hieit zuerst vor allen Anwesenden eine Rede über mein Musik-Projekt "My Corona Madness" (nach meiner gleichnamigen Filmreihe). Und beantwortete auch Fragen bezüglich meines Projekts. .
"Ich hab acht Songs vorbereitet. Wir werden mit "Bind Me With Your Love" anfangen.
Dann besprach ich mit Randall Brown das Konzept: Zuerst wollte ich Keyboard und Schlagzeug zusammen aufnehmen. Dann die Geige. Dann Atman. Dann die Flöte und zuletzt Jacobs Backgroundgesang. So war der Plan.
Zuerst setzte ich mich auf den Hocker, der vor dem Keyboard stand. Dann spiele ich zuerst eher spontan die Melodie auf Keyboard ein. Mit der ersten Aufnahme war ich nicht ganz zufrieden.Ich fand spater, dass es besser wäre, wenn ich mit Stefan zusammen zu seinem Schlagzeug Keyboard spielen würde - wie wir das im Übungsraum gemacht hatten und wie es am Anfang geplant war. Kurze Zeit später war es soweit. Randall gab einen Vierviertel Click vor. 1, 2, 3, 4. Dann spielten ich und Stefan gleichzeitig. Und kurz darauf war die Aufnahme "im Kasten." Alle klatschten. Dann war Ulf dran. Er stellte sich mit der Geige vor das Mikrophon. Und spielte. Und ich dirigierte ihn. Dann war diese Aufnahme fertig. Und alle klatschten schon wieder. Dann nahmen wir Wolfgangs Flöte auf. Randall gab ihm die Refrain- Melodie vor. Dann flötete er. Und wenig später hatten wir seine Flötenspur aufgenommen. Es war sehr gut. Dann nahmen wir Atmans Gitarre auf. Er musste sich erst einmal an meinen Song gewöhnen oder einarbeiten. Es klappte aber. Er spielte die Gitarre mit einem tollen, melancholischen Sound. Ein super Gitarrist, der mit Seele spielte! Dann sang ich den Song namens "Bind Me With Your Love ein. "Bind Me With Your Love. Bind Me With Your Love", sang ich in der Gesangskabine. Dabei improvisierte ich vieles. Nach einige Versuchen war die Gesangspur fertig aufgenommen. Alle klatschten. Die Atmosphäre im Studio war nett. Wir machten nach den Aufnahmen eine kurze Pause, assen und tranken. Dann war die Pause fertig (es war 21 Uhr). Dann wollten wir zum Schluss Jacobs Background-Gesang aufnehmen. Jacob sang dann die Backgroundmelodie ein. Und dann war die Background-Gesang-Spur fertig aufgenommen "War sehr gut", sagte Randall. Das sahen alle anderen auch so. Und er mischte den Song "Bind Me With Your Love" ab. Ich gab Randall einen USB-Stick. Und Randall kopierte mir den Song "Bind Me With Your Love" auf diesen Stick. Da ich noch einige Sticks in meine Tasche hatte, gab ich den anderen Musikern noch einigen von meinen Sticks. Und so konnten sie sich den Song kopieren. Dann verabschiedeten wir uns von Randall. Stefan stellte sich - bevor er den Studioraum verliess . Randall als Schlagzeuger für zukünftige Projekte zur Verfügung und sie tauschen Handy-Nummern aus. Dann verliessen wir alle das Black Buddha-Studio. Randall stieg - als wir draussen waren - zu seiner Sekretärin ins Auto und fuhr weg. Wolfgang und ich fuhren dann mit Bus und Bahn nach Hause.

Ich hatte viele Ideen für meine in der Coronakrise gegründeten Musik-Projekte "The Ultra Creative Corona Projekt" und "My Corona Madness" im Kopf (nach meiner mehrteiligen Filmreihe "My Corona Madness" benannt).
Ich wollte diese von mir selbstkomponierte Musik z.B. als Filmmusik für meine Corona-Filme z.B. "das Messer" (Musik-Film), "Psycho 3 - Auf den Spuren des Lockdown- Killers", "My Corona Madness 1 - 8" nehmen.
Ich hatte früher als Musiker diverse Erfahrungen gesammelt, hatte auch professionellen Klavier-, Gitarrenunterricht lange Zeit in meiner Jugend gehabt (auch weil ich früher Musik studieren wollte).
Ich hatte ja zum Glück viel Studio-Erfahrung, weil ich ein eigenes Studio (das Graceland-Studio Hamburg) von 1995-98 gehabt hatte. Das hilft mir meine selbstkomponierten Songs zu produzieren. Viele Musiker können gut ein Instrument spielen, wenn man aber Musik-Producer werden will/im Studio professionell arbeiten will- reicht es nicht, nur sein Instrument zu beherrschen. Man muss wissen, wie man einen Song (eine Vision) so gut wie möglich (mit den verschiedenen Spuren, die zusammen passen) aufnimmt, abmischt,.... Wichtig ist, dass man gut "hören" kann, weiss, was im Song, den man z.B. produziert, so abgeht, welche Tonart gespielt wird (ohne auf die Pianotasten zu gucken). Man muss also wissen, wann die Strophe, der Refrain kommt... Man muss auch genügend Kreativität und Kompositionstalent mitbringen, um qualitativ gute Musik-Produktionen zu machen. (Ich ging früher, als ich ein eigenes Musik-Studio hatte, oft nur mit einigen Grundideen ins Studio und mit einigen Texten und bastelte mir etwas im Studio zusammen, improvisierte oft gerne. Das mache ich heute noch gerne. Das ist so mein Stil und ich lasse mich da überraschen, was da so entsteht z. B. bei dem Keyboard-Solo, das ich sehr oft improvisiere. Deshalb hatte ich in der Postcoronazeit die Idee einfach eine Band für das Studio zusammenzustellen und dann meine Songs aufzunehmen, ohne vorher im Proberaum geprobt zu haben. Das war ein interessantes Experiment, würde mich und die Musiker herausfordern, man musste einfach spontan improvisieren.)
Da es so viele Bands/ Musiker gibt und das Musikbusiness (von dem ich mich abgrenze) so schwierig ist, dachte ich oft : Es wäre auch mal gut etwas völlig "anderes" zu machen was die Arbeitsweise als auch die Musik selbst betrifft. Zum Beispiel hatte ich Lust in der Coronakrise alleine Musik zu machen. Oder in der Post-Coronakrise mit einigen wenigen Musikern (z.B. Sänger, Keyboarder) ohne Schlagzeuger (wobei das Schlagzeug aus dem Computer kommt) etwas zu machen, dann wieder mit Schlagzeuger, damit das richtig "groovt" als Alternative.
Oder eine RIESENBAND gründen mit 100 Leuten (z.B. fünf Gitarristen, sieben Flötisten, drei Sänger, vier Keyboarder, zwei Schlagzeuger, drei Geiger, zwei Bassisten...) zu gründen (inspiriert von Richard Wagner), die wie in einer Familie zusammenspielt in verschiedenen Zusammensetzungen z.B. auf einer CD (man würde mit 7 Personen an einem Tag ins Studio gehen, mit 15 Personen an einem anderen Zeit ins Studio gehen ...und geprobt wird auch zu unterschiedlichen Zeiten mit verschiedenen Zusammensetzungen ...). Das wäre bestimmt ein sehr interessantes Experiment (selbst wenn man scheitern würde).
Auch haben mich Komponisten wie Arnold Schönberg (12-Ton-Musik), Anton Webern, Alban Berg, Richard Wagner inspiriert...Ich hätte auch mal Lust dissonante, atonale Musik zu machen mit chromatischen Läufen und das mit Rock, Pop, Blues, Post-Punk, Blues, Psychedelic... zu vermischen. Zumindest zum Teil. Oder Musik mit übermässigen Ankorden (wie Claude Debussy), oder Jazz-Alkorden zu komponieren. Oder extra "verkehrte" Noten in meine Songs einbauen ( z.B. "fis" und "f" gleichzeitig spielen , vieleicht mit "cis" oder"c") - aber so gekonnt falsch spielen, dass es wieder gut sein würde. Oder man dreht einen improvisierten Film ohne Drehbuch dazu. Man könnte einen Film drehen z.B. ohne das der Regisseur weiss, welchen Film er gerade dreht und während der Dreharbeiten entwickelt sich dann der Film (das hatte David Lynch mit seinem Film "Inland Empire" versucht.) Ist auch ein Experiment.
(Ich hab über meine Musikerfahrungen während der Coronazeit sogar eine kleine Geschichte geschrieben.)

Der Song "Bind Me With Your Love" sollte für meinem Musikfilm "das Messer" werden. Ich habe diesen Song am 2.11.24 im Coronarchiv hochgeladen.
Datum
2024-09-14
Räumlicher Geltungsbereich
Hamburg
Urheber
Berthold von Kamptz
Rechte
CC BY-SA 4.0
Sprache
de
Nutzungsrechte
Nutzung bis 02.11.2034 / 02:12 bestätigt