Die CORONA- RIESENBAND

Objekt

Titel
Die CORONA- RIESENBAND
Beschreibung
Die CORONA- RIESENBAND

Die total wahnwitzige Post-Corona-Band.

Ideen: B.v.kamptz

Schon innerhalb der Coronazeit sammelte ich Ideen für meine Musik-Projekte, es entstand das Projekt "The Ultra Creative Corona-Project", später "My Corona Madness-Project" ....Nun ist es soweit: Ein neues Projekt ist entstanden: "Die Riesen-Corona-Band". Sie markiert langsam das Ende der Coronazeit (obwohl Corona - wenn man die aktuellen Corona-Fälle im Herbst 2024 anguckt noch nicht ganz zu Ende ist). Im 1. Corona-Lockdown 2020 war man zu Hause wegen der infektionsgefahr eingesperrt, die Geschäfte, Clubs, Resraurants, Bars, Kinos, Schulen, Kirchen, Konzerthallen, Museen und andere Freizeiteinrichtungen hatten geschlossen. Konzerte konnten nicht mehr stattfinden. Das Leben war auch in den nachfolgenden Coronajahren 2021 und 2022 nicht einfach (zum Beispiel konnte man sich nur noch mit Maske und Abstand begegnen). Am 2. Februar 2023 fiel die Maskenpflicht im Personenfernverkehr weg. Seit dem 1. März entfiel für Beschäftigte und Bewohner in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen die Maskenpflicht. Die restlichen Corona-Schutzmassnahmen liefen am 7. April 2023 aus.
Ich wurde - als ich Aufnahnen für meinen Musikfilm "das Messer" im Hansa-Eck in Geesthacht von Wolfgang Sorges - an dem Tag, als er seinen 70en Geburtstag gefeiert hatte -kurz auf die Bühne geholt (um auch zu filmen). Am 8.3.2023 hatte ich ein Konzert in "Mollies" in der Hafencity. In dieser Zeit ging es bei vielen Freunden von Wolfgang und Jacob los mit Musik. Viele waren froh, dass sie endlich frei waren von den Corona-Massnahmen wie "Abstand halten" und der Maskenpflicht. Und viele Musiker können wieder ohne Maske und Abstand in größeren Gruppen proben und auftreten, auf Partys, Kneipen, in Discos... gehen. Viele Läden veranstalten Musik-Sessions wie zum Beispiel ein Friseurladen Nähe Rödingsmarkt, um mehr Publikum und somit mehr Kunden anzuziehen. Und viele Musiker können dort kostenlos auftreten. Was für eine Befreiung! Besonders im Jahr 2024. Und da wurde ich langsan im Herbst 2023 und 2024 im Frühling (nachdem ich mich etwas von meinen Augenoperationen 2023 etwas erholt hatte - auch mental) als ich mit Jacob und Wolfgang gerade an meinem Musikfilm "das Messer" arbeitete langsam in das Musik-Geschehen (oder in den Rock n roll-wahnsinn wie Wolfgang und ich das immer nennen) hineingezogen. Durch meinen Musikfilm "das Messer"war Jacob, der dort einen Musiker spielte, so inspiriert, dass er schon Ende 2023 begann Songs nach der Band "Ton Steine Scherben" zu singen. Und er hörte in dieser Zeit viel "The Doors". Jacob traf sich mit einigen Musiker wie Atman S., einem Brasilianer und nahm in Randalls Studio einige Songs auf. Dafür gewann er die Produzenten Willy und "Nickel Pallat". Man traf sich -nach den Dreharbeiten bei meinen Filmen- auf Parties. Und als der Keyboarder ausfiel, fiel die Wahl auf mich. Das war bei einer Party bei Eckhard in seiner Dachwohnung in Schlump, als alle (der Produzent Willy, der Musiker Atman, Wolfgang, Jacob, Eckhard, Lilo und andere ) anwesend waren und ich auf Eckhards Piano mal Eigenkompositionen spielte. Und dann dann ging es zuerst in den Proberaum. Und später ins Studio bei Randall. Das war doch ganz schön Arbeit. Jacob bekam durch einen Freundschaftspreis das Studio günstig. Als das günstige Studio-Angebot auch für mich galt, nahm ich sofort an. Denn ich brauchte Musik für meine Filme und für meine musikalischen Coronaprojekte zum Beispiel "The Ultra Creative Corona Project" und "My Corona Madness Project". Und so machte ich für den 14.9.24 sofort einen Termin. Ohne eine Band zu haben. Ich wählte Jacob als Backhround-Sänger aus, Atman als Gitarrist, Wolfgang als Flötist, Stefan als Schlagzeuger, nachdem ich mit ihnen einige Stücke von mit im Proberaum geübt hatte.

Dann entstand die Idee zu meinem Projekt "die Riesen- Coronaband" oder "Corona Riesenband". Auch wenn sie noch nicht ganz ausgegoren ist.

Dieses Projekt symbolisiert Freiheit von den Coronamassnahnen. Keine Maske und Abstand mehr und keine Einsamkeit im Lockdown.
Sondern endlich mal in einer riesen Besetzung (wie in einer grossen Familie, in der jeder seine eigene Persönlichkeit hat, jeder seine eigene Geschichte hat...) mal zusammen zu spielen. Was für ein Erlebnis.

Das Projekt "Die Riesen-Corona-Band" soll aus 100 Musikern bestehen (wenn es nicht 100 werden, ist das auch gut.) Und der Erfolg (Reputation) der Band soll durch 100 (durch die Mitglieder) geteilt werden. Jeder bekommt nur ein kleines Stück ab von der Torte. Ob das wahnwitzige Projekt jemals zustande kommt, auf die Bühne kommt..., ist fraglich. Deshalb ist es in erster Linie ein Konzeptkunst-Projekt (bei dem die Projekte nicht realisiert werden müssen und es auf die Ideen ankommt statt auf das Ergebnis). Die Konzeption "steht zumindest". Etwas ähnelt diese Band wie einem Orchester (kommt darauf an wie gross das alles wird). Grössenwahnsinnig (nur weil es voraussichtlich viele Musiker sein werden) soll das Projekt nicht sein, sondern man tritt moderater auf.

Die Riesen-Band - die wie eine grosse Familie ist und grösstenteils durch freiwillige Spenden finanziert wird - ist sehr kreativ und so ist zumindest auch die grösstenteils improvisierte Musik. Grösstenteils ist die Musik "Trash", teils sogar atonal, dissonant, "schräg", hat sogar "verkehrten Noten" (wie das bei Arnold Schönberg, Anton Webern, Alban Berg, ...der Fall ist), die ich versuche gekonnt in den Stücken zusammenzusetzen. Ein bisschen bin ich auch von Richard Wagner inspiriert (ich erlebte Wagners Tannhäuser 2001 in der Hamburger Staatsoper und war fasziniert von der Oper - das Erlebnis, dieses musikalische Rauschen durch das Orchester und der Opernhalle war beeindruckend.) Und natürlich von der Band The Doors. Ein kreativer Mix.

Macht Euch auf ein interessantes Hörerlebnis gefasst. Ein interessantes, musikalisch, künstlerisches Konzepkunst-Experiment ist das auf jeden Fall...(und man grenzt sich etwas von dem Musikmarkt ab, den ich sehr kritisch sehe). Wieviel Stücke zusammenkommen ist ungewiss. Geplant sind vorerst 10 Stücke (die ich schon komponiert habe). Mehr nicht. Ich hoffe, dass man pro Studiotag 2 - 3 Songs aufnehmen kann (damit das Ganze nicht zu teuer wird).

Ich könnte an dieser Stelle einige konzeptkünstler Nam Yune Paik. Was aber nicht wirklich mit meinem Projekt zu tun hat, da mein Projekt völlig anders ist. Ich hoffe, dass bei diesem Projekt nichts alles nur Theorie ist, sondern dass mehr als eine kleine Maus herauskommt. Aber Konzeptkunst lebt ja hauptsächlich von interessanten, teils auch von verrückten, hochkreativen Ideen.

In der Realität krieg ich 15 oder 20 Leute zusammen, die auch ihbe Gage spielen. Mehr nicht. Und dann kann mit unterschiedlichen Grüppchen dieses Projekts zu unterschiedlichen Tagen in Randalls Black Buddha-Studio gehen (da muss der Produzent Randall den Preis für den Studiotag / die Studiotage günstiger machen, denn ich hab nicht so viel Geld.) Es wird nicht geprobt werden vorher "wie in meiner Geschichte "die Riesen-Corona-Band" (mein Projekt ist von meiner fiktiven Geschichte "die Riesen-Corona-Band" inspiriert- nur das Konzeptkunst-Projekt einen positiven Kurs hat - im Gegensatz zu meiner Geschichte, die eher düster ist.) Ich spiele die Keyboardspur ein, liefere Ideen, Texte. Dann wird improvisiert.

Ich spiele Keyboardspur ein, die anderen spielen nach Notenvorlage dazu die anderen Spuren ein oder ich dirigiere dazu. Und dann kommen unterschiedliche kreative Stücke raus mit unterschiedlichen Musikern, Zusammensetzungen, die alle irgendwie mit dem Projekt verbunden sind. Mal spiele ich an einem Studio-Tag mit 7 Personen, an anderem Studio-Tag mit 10 Personen. Wenn es mal mit meiner "Riesenband" zu einen Auftritt in der Landgangbrauerei kommen sollte, müssten dann kleine Gruppen von 5 - 7 gebildet werden, die dann dort nacheinander auftreten können (jede Gruppe muss sich nacheinander eintragen). Das Projekt hat etwas "Soziales" (was Jacob auch sagte, als ich ihm das Projekt am 6.11. in seiner Wohnung erklärte).

Es gibt dann in diesem Projekt möglicherweise 5 Gitarristen, 5 Schlagzeuger, 5 Flötisten, 3 Geiger, 3 Bassisten, 5 Sänger (ich und Jacob gehören dazu) ...

Die Texte meiner selbstkomponierten Songs /Musik, die teilweise eine Länge von 10 oder 15 Minuten haben sind unkonventionell, sozialkritisch, handeln von Corona und ihren Auswirkungen... Ich improvisiere auch viel. Und das ist ich irgendwie mein Ding zu improvisieren.

Am 16.11.2024 treffe ich mich mit 5 bis 6 anderen Musikern bei Randall Brown in seinem Black Buddha-Studio in Hamburg- Rothenburgsort. Mal sehen wie das wird....





Datum
2024-11-02
Räumlicher Geltungsbereich
Hamburg
Urheber
Berthold von Kamptz
Rechte
CC BY-SA 4.0
Sprache
de
Nutzungsrechte
Nutzung bis 08.11.2034 / 01:12 bestätigt