Mangelwirtschaft und Rationierung

Objekt

Titel

Mangelwirtschaft und Rationierung

Beschreibung

Mehrere Generationen in Westeuropa haben während der Corona-Krise zum ersten Mal eine Erfahrung gemacht, die im 20. Jh. in Kriegs- und Nachkriegszeiten sowie im Sozialismus allgegenwärtig war: die Knappheit von basalen Konsumgütern. Dinge des alltäglichen Bedarfs waren zeitweise einfach nicht zu haben. Ursächlich waren jedoch überwiegend keine Unterbrechungen der Produktion oder der Verteilung, sondern ein kurzfristig verändertes Kaufverhalten ("hamstern"). Der Einzelhandel reagierte wie in den Notzeiten und Mangelwirtschaften des 20. Jh.s mit einer Art Rationierung, indem die Menge bestimmter Güter, die jeder Kunde kaufen durfte, eingeschränkt wurde. Dies bildete ebenfalls für die meisten Westeuropäer eine völlig neue Erfahrung.
Die Bilder zeigen Hinweise an den Regalen für Toilettenpapier und Mehl in einem Drogeriemarkt bzw. Supermarkt in Karlsruhe.

Datum

27.3. und 1.4.2020

Räumlicher Geltungsbereich

Karlsruhe

Urheber

Gero Parsleben

Rechteinhaber

Ja

Rechte

CC BY-SA

This item was submitted on 30. April 2020 by [anonymous user] using the form “Leben in der Corona-Krise” on the site “Das Coronarchiv”: https://coronarchiv.geschichte.uni-hamburg.de/projector/s/coronarchiv

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