Solidarität in Zeiten von Corona

Objekt

Titel

Solidarität in Zeiten von Corona

Beschreibung

Nicht erst seit Corona erleben wir eine beispiellose gesundheitliche, politische und menschenrechtliche Katastrophe; aber seit Corona wird diese jeden Tag schlimmer. Es wird viel von Solidarität gesprochen, mit unseren Mitmenschen, der älteren Bevölkerung oder solchen, die eine Risikogruppe angehören. Das ist richtig und deswegen bleiben wir zu Hause. Doch es darf nicht vergessen werden, dass sich dabei "die Welt vor unserer Haustür weiter dreht", mitsamt den Missständen, die nicht behoben werden/wurden. Wir kämpfen dafür, dass jene unterstützt werden, die Corona besonders schwer treffen könnte: neben den oben genannten Personengruppen sind das arme Menschen, Obdachlose und geflüchtete Menschen an den Außengrenzen der EU. Auch das ist ein Teil dieser Pandemie. Elendslager wie z.B. in Griechenland, Bosnien-Herzegowina und Politiker*innen, die bis heute keine Evakuierungen zugesagt haben. Die viel gepredigte Solidarität endet leider so oft an der eigenen Haustür. Online-Aktivismus, alternative Protestformen, Hashtags (#LeaveNoOneBehind, #WirHabenPlatz, ...) und Verzweiflung über die Ignoranz von Entscheidungsträger*innen.

Datum

März 2020

Räumlicher Geltungsbereich

Leipzig

Urheber

Rike

Rechteinhaber

Ja

Rechte

CC BY-SA

This item was submitted on 29. März 2020 by [anonymous user] using the form “Leben in der Corona-Krise” on the site “Das Coronarchiv”: https://coronarchiv.geschichte.uni-hamburg.de/projector/s/coronarchiv

Click here to view the collected data.