Coronadepression

Objekt

Titel

Coronadepression

Beschreibung

Ich habe mich in der Corona-Krise oft einsam gefühlt, obwohl ich meine Familie um mich herum hatte, und meine freunde waren auch, wenn nur übers Handy, immer für mich da. Alles fing damit an, dass ich abends traurig wurde und mich nicht mehr kontrollieren konnte. Das empfand ich wie einen Depressionsanfall. Es kam ganz plötzlich, und verschwand nach ein paar Minuten wieder. Es ging so weit, dass es dann nicht mehr jeden Abend war, sondern auch tagsüber immer öfter.
Diese Anfälle laufen immer genau so ab: Ich fange an am ganzen Körper zu zittern, plötzlich fühle ich mich traurig und weine. Nach einer Weile geht das wieder weg und ich bin total erschöpft. Es ist unterschiedlich, wie lange so ein Anfall geht. Meistens ca. 10-30 min. Mir ist es wichtig das hier zu teilen,um anderen menschen Mut zu machen, denen es auch so geht wie mir. Ich begebe mich jetzt in Behandlung. Bleibt stark!


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HILFE IN KRISENSITUATIONEN [Red.]
Ihr fühlt Euch allein und es geht Euch nicht gut? Ihr habt niemanden, mit dem Ihr sprechen könnt?
Die Telefonseelsorge ist für Euch da:
•Unter den kostenfreien Telefonnummern
0800/111 0 111 | 0800/111 0 222 | 116 123
•Im Internet unter www.telefonseelsorge.de
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iOS-App
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Android-App
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Datum

es ist mir passiert

Mitwirkender

ich

Räumlicher Geltungsbereich

Gülzow-Prüzen

Urheber

Gerda

Rechte

CC BY-SA

This item was submitted on 13. Mai 2020 by [anonymous user] using the form “Leben in der Corona-Krise” on the site “Das Coronarchiv”: https://coronarchiv.geschichte.uni-hamburg.de/projector/s/coronarchiv

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