Kontaktformular zur Infektionskettenermittlung im Stadthaus Lampertheim

Objekt

Titel

Kontaktformular zur Infektionskettenermittlung im Stadthaus Lampertheim

Beschreibung

Im Foyer des Stadthauses, das man nur mit einer Schutzmaske über Mund und Nase betreten darf, in der südhessischen Spargelstadt Lampertheim steht ein Tisch mit einem Stapel Kontaktformulare. Alle Besucher müssen dieses Formular mit Name, Adresse, Telefonnummer und Datum ausfüllen und in eine schwarze Box einwerfen oder einem Rathausmitarbeiter aushändigen, damit im Falle einer akuten Corona-Infektion der soziale Übertragungsweg der betroffenen Menschen zurückverfolgt werden kann. In der Behördensprache nennt sich das "Infektionskettenermittlung". Nach drei Wochen werden die ausgefüllten Formulare wegen des Datenschutzes vernichtet. An der Wand hängt ein Spender mit Desinfektionsmittel für die Hände. Außerdem liegt auf dem Tisch ein Päckchen mit Schutzmasken. Über dem Spender hängt ein Informationsplakat mit der Überschrift "Gemeinsam gegen Corona" und dem Untersatz "Helfen Sie mit, die Ausbreitung zu verlangsamen". Dazu rote Piktogramme, die nahelegen, dass man sich regelmäßig die Hände waschen, den körperlichen Mindestabstand (social distancing) von 1,50 Meter einhalten und eine Mund-Nase-Schutzmaske tragen soll. Wenn man niesen oder husten muss, sollte man in die Armbeuge niesen und husten, aber nicht in die Hand, da man die Hand anderen Menschen reicht und über Hände das Virus verbreiten kann.

Datum

26.6.2020

Mitwirkender

Keine

Räumlicher Geltungsbereich

Stadthaus Lampertheim, Römerstraße, Hessen

Urheber

Christian Hoffmann

Rechteinhaber

Ja

Rechte

CC BY-SA 4.0

This item was submitted on 29. Juni 2020 by [anonymous user] using the form “Leben in der Corona-Krise” on the site “Das Coronarchiv”: https://coronarchiv.geschichte.uni-hamburg.de/projector/s/coronarchiv

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