Selbstgenähte Behelfsmasken

Objekt

Titel

Selbstgenähte Behelfsmasken

Beschreibung

Die Gefahr ist unsichtbar, ich selbst kann eigentlich gar nichts tun. Das verstärkt noch das Gefühl der Hilflosigkeit. Aber wir sind zum Nichtstun verdammt.
Da ich nähen kann, habe ich nun Masken genäht. Noch ist keine Pflicht, aber da ich nicht weiß, ob ich unwissentlich eine Gefahr für andere darstelle, ist die Maske eine kleine Möglichkeit - fast die einzige - aktiv etwas zu machen.
Insgesamt habe ich jetzt ca. 30 Masken genäht, habe welxhe verschickt an meine Schwester und deren Familie in den USA, an meine Schwiegermutter (sie wohnt 200 km entfernt) und werde auch noch an gute Freunde welche schicken. Material sind vorhandene Stoffreste: Altes Bettlaken, alte Hemden, Reste von Stoffen für Kinderkleidung. Was es nun nicht mehr gibt: Gummiband. Danach werde ich noch selbst Schrägband herstellen müssen.
Die nächste Generation wird dann gemacht für örtliche Einrichtungen.

Datum

4. April 2020

Urheber

Elly

Rechteinhaber

Ja

Rechte

CC BY-SA

This item was submitted on 5. April 2020 by [anonymous user] using the form “Leben in der Corona-Krise” on the site “Das Coronarchiv”: https://coronarchiv.geschichte.uni-hamburg.de/projector/s/coronarchiv

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